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ilja trojanow
der wletensammler

Dienstag, 20. November 2007

rückfall

ich könnte heulen, hab ihr heut ne mail geschrieben, naja, was schon, daß sie mir schrecklich fehlt und daß sie mal anrufen könnte. hab grad angerufen, erst vom festnetz dessen nummer man nicht angezeigt bekommt, dann per handy, dann weiß sie, daß ich es bin. sie hat beides weggedrückt. würde so gerne ihre stimme hören. sie fehlt mir so wahnsinnig. ich bin seit letzter nacht wieder so unerhört unruhig im inneren, kann kaum essen, mein magen rumort und zieht sich zu, mir kommts fast hoch. ich könnte mich schütteln vor heulen. darf blos nicht anfangen, ist eh keiner da, mich zu trösten. warum hat sie auf einmal so dermaßen null zeit für mich? nicht mal zehn minuten. haben letzten dienstag gesprochen und das lief gut. sie ist mir wohl endgültig aus den händen geglitten, entzieht sich mir total, verweigert sich. will ich zu viel? für sie offensichtlich.
hab ihr ja was gesendet, was ich geschrieben hab, vor zehn tagen ca. sie meinte per mail, es sei ja schon sehr persönlich, was ich da schreibe. "ja sicher ist es das" hab ich zurückgemailt. dann kam nichts mehr. setzte ich sie unter druck? halte ich ihr ein stück den spiegel vor und sie sieht, was sie nicht sehen will? oder irre ich in der analyse, der beschreibung ihrer person? wie konnte und kann ich mir sowas antun lassen? soll ich ihr nochmal mailen oder sms schreiben, ob wie die tage noch sprechen können? ich trau mich nicht. nur ein paar liebe worte von ihr... läßt mich am ausgestreckten arm gleichsam verhungern, verdursten, ersticken.
vorher, vor ihr hatte ich kein glück, aber ich war nicht so unzufrieden. nun nach ihr habe ich unglück und ich merke es in jeder zelle meines körpers, in meinem herzen und in der seele. ich weiß nicht, wie es weitergehen soll, in den nächsten sekunden, minuten, stunden, geschweige denn tagen.... aber so weit denke ich nicht. bis morgen, neuen uhr, wenn ich auf arbeit auftauche, muß ich es schaffen, den abend und die nacht überstehen, dann den morgen allein im dunkeln, dann den weg zur arbeit. viel zeit zum nachdenken, keine ablenkung zu finden, geschweige denn eine, die wirkt. eigentlich müsste sie jetzt dr. house sehen, den guckt sie gerne, aber sie ist wohl "beschäftigt", mit T. oder wem auch immer, vielleicht auch mit T. am telefon. ja, da ist sicher eifersucht, ich fühle mich sehr zurückgesetzt. ich bin es. es tut sehr weh. für immer. bin ich noch zu retten? könnte sie es? ist sie die kur oder die krankheit? das nervöse warten am telefon verbunden mit der gewissheit und der knochentiefsitzenden traurigkeit, daß nichts passieren wird, daß sie sich nicht mit der Idee einer faser ihrer körpers, der idee eines gedanken oder gefühls auch nur einen sekundenbruchteil bei mir ist. das warten am telefon verbunden mit der angst, daß es doch klingeln wird. gelebte hoffnungslosigkeit.
und meine psychaterin hat die woche urlaub, nächster termin: 30.11.

Auf dem weg zur Arbeit

habe ich heute ein Mädel gesehen, daß dir ähnlich sah aus 15m entfernung ca. sie machte an einem Typen rum, knuddeln, knutschen, all ihre freude und aufmerksamkeit, zeigte sich von ihrer an ihm interessiertesten seite. machst du das auch so, um einen aufzureißen? und mit T.? Ihm das Gefühl geben, er sei das wichtigste und das große Glück in deinem Leben? ich denke, die antwort ist ja? Wenn du mich auf der anderen Straßenseite gesehen hättest und gemerkt hättest, daß ich dich auch gesehen hätte - würdest du mich ignorieren? ich fürchte, die antwort ist ja.

vermissen 4 - und: nur geträumt ?

Ich vermisse dich noch immer, oder schon wieder; bin ganz traurig und klein, erschüttert und leer.
Du bist gekommen, hast mein herz gebrochen und die reste zurückgelassen, du wars warm um lieblich und dann kalt und mechanisch, distanziert statt nah und vertraut und zum wohlfühlen, und schließlich wars du weg. vielleicht brauchts du alle paar jahre beschmust zu werden und nicht immer nur geknallt. und da war ich dann da und als du hattest, was du wolltest wurde ich doch zu einem punkt in einer linie - wie alle anderen punkte nicht mehr zu identifizieren und in der masse untergegangen und hinter dir liegend. du hast mich auf Kalten Entzug gesetzt, ich hatte zu dem zeitpunkt wohl erwartet, daß es noch eine weile mit uns weiter geht. kein nürnberger weihnachtsmarkt mit uns, keine lebkuchen, die du nicht magst; werden wir jemals wieder etwas teilen? du hast mich aus deiner umlaufbahn geworfen, aus deinem kosmos. Du hast mich ausradiert aus deinem Leben, aus deinem Kopf; du rufst nicht an und schreibst nicht und ich hoffe darauf, daß du es trotzdem tust. Doch du bist das erste, an das ich denke, wenn ich aufwache und das letzte an das ich denke, wenn ich einschlafe. Ich denke an dich, beim Wetterbericht (wie wird es wohl bei dir?), beim Bahnstreik (eigentlich irrelavant, denn zu besuch bei dir werde ich wohl nie mehr sein. und wenn du kommst (obwohl mit der mitfahrzentrale) - sagst du es mir? wäre das wichtig?). Du hast Orte, Gerüche und Dinge zu tun besetzt. Die U-Bahn (station hohenzollernplatz v.a.), Sushi, wenn jemand vorbeizieht, der deinen duft trägt, das geräusch von schuhabsätzen, frauen, die mit absätzen hängenbleiben im straßenpflaster, Drogerie Diamant, Dr. House, Schmand und Sahne, kleine, ovale Ohrstecker mit glassteinchen, wie sie ich dir mitgebracht habe als du nach F. gingst, wie du deine handtasche trägst und telefonierst.. und und und....
Deine Prioritäten: T. bist mit ihm zusammen für Status und Wohlstand, gleicher kulturkreis, kannst über ihn kontakte für jobs bekommen, vitamin-B; eure Familien würden euch auch gern zusammen sehen. Du sagtest aber wiederholt, daß du ihn nicht mal besonders magst. Er bekommt eine kluge, sehr vorzeigbare Frau an seiner seite. Ist er gut im Bett? Läßt es dir in zukunft auch freiheiten für dein "hobby"? sucht er männer für dich aus? guckt er zu? Hätte ich das nur denken und nicht schreiben sollen? will ich darauf eine Antwort? Und du nennst mich nicht mehr "Engelchen". Nennst du alle so? Oder ahst du wen anderen bestimmten, den du nun so nennst, wer ist jetzt dein Engelchen für den oder die du brennst, wie du es einst so wundersam für mich getan hast?

Du raubst mir den schlaf. hab geträumt von dir. von deiner zukunft. in fünf jahren ca. Das mit T. ist nicht mehr, aber es gibt ein Kind. weiß auch nicht, warum da mein Hirn den Namen P.... herausgefischt hat, nicht David mit Betonung auf der letzten Silbe, so wie du es dir vorgenommen hast einen Sohn zu benennen. Ein stilles Kind, das von deinem "Hobby" weiß, die Besucher in der Wohnung mitbekommt; man kann nicht alles kaschieren und verheimlichen. Du bist allerdings aus der Welt, in der du jetzt bist, nicht mehr in Deutschland, deine Heimatstadt vielleicht, aber ich denke, es ist Moskau. Dein "Hobby" macht dich auch nicht mehr glücklich, ist werde befriedigung noch ersatzbefriedigung, ist zwang und gewohnheit. die suche nach dem glück, falls du es je gesucht hast, hast du aufgegeben. ein stumpfes leben, auch vor dir selbst.
Hoffst du, daß irgendwas in dir zur Ruhe kommt, wenn du dich trotz allem (z.B.) an T. bindest? daß dein Herz, deine Seele ein zu Hause findet, wie es wohl damals, bei deinen Großeltern anzunehmender weise der Fall war?

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Zuletzt aktualisiert: 8. Mai, 22:33

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