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ilja trojanow
der wletensammler

Montag, 3. Dezember 2007

das leben der anderen

hab gestern mit freund e. gesprochen. wider erwarten ist länger geworden. Es hat mich dann doch mehr aufgewühlt, als daß es mich beruhigt hat. Ich vermisse sie immernoch. oh wunder.
hab fast kurz überlegt, ob ich ihr schreiben sollte, aber ich denke, daß E und auch D und die anderen gesagt hätten, daß ich ihr damit zu sehr auf die pelle rücke und sie dadurch weiterwegschiebe. E hat auch gesagt, daß ich eigentlich glück habe, daß sie überhaupt noch irgendwie vorhanden ist und sich nicht gleich ganz auf nimmerwiedersehen nicht-verabschiedet hat.

Als du fortgingst im August standen da nur ein paar monate und kilometer zwischen uns. Auch dein Sehnsucht war nicht grad klein. Du hast jeden Abend angerufen und wir haben zwei stunden geredet. Jetzt hoffe ich, daß ich dir kein mail schreibe und frage, ob und wenn ja wann du anrufst... ich will dich ja nicht in einem ungünstigen moment anrufen und weggedrückt werden. Ich habe gemerkt, daß ich immernoch die monate, wochen und tage zähle, wann du kommst. nach weihnachten, oder nach deinem Praktikum. Und von dem Kontakt, den du auch suchtest, das bedauern, das du hattest, als du nach F. gingst bist du nun bei "ich ruf dich an." und "na klar sehen wir uns dieses jahr noch". du kommst nicht mehr wegen mir. für mich. zu mir. wie es mal war. Du hast dich umentschieden, einfach so, aus mir nicht ersichtlichen gründen. von hinten durch die kalte küche quasi. genauso, wie deine Leidenschaft für mich entbrannte ist sie verpufft. Du warst (bist) ein versprechen (aber das haben wir an anderer stelle ausführlicher) und du hast es wahr gemacht. ein griff in die zuckertüte des lebens, wie es E. genannt hat. Sie wurde mir hingehalten, unerwartet wie nur was und genauso wieder weggenommen. Weder für das eine noch für das andere kann ich mir vorstellen, warum. doch nun weiß ich, daß es etwas gibt, das ich auch will. und die aussicht, weder das noch etwas annähernd ähnliches oder so zu bekommen - wenn ich die zeit zurückdrehen könnte, hätte ich die zuckertüte stehen lassen.
Ich will ja wohl doch mehr, als du zu geben bereit bist. etwas mehr zeit und aufmerksamkeit als ein telefongepräch die woche, von dem ich auch nicht weiß, ob du willst, von dir selber aus anrufts. Ich darf nicht mehr wollen. ich muß nichts wollen, ein leben ohne einen gedanken an dich. ich kanns nur nicht. Ich vermisse dich. Du fehlst. Diese worte hast du mir auch einst geschrieben, und daß du es keinen zweiten tag ohne mich aushalten könntest. und nun kann ich nur dankbar sein, daß du dich überhaupt noch mit mir abgibst?
Ich weiß noch zu gut, wie du mir die tür deiner wohnung hier geöffnet hast, die freude in deinem gesicht, deinen augen, mich zu sehen, daß ich da bin, du hattest viel zeit für mich. immer. du hattest unterwäsche und darüber einen seidenen "morgenmantel", braun mit spitze, der zwar lange ärmel hatte, aber nur bis über den hintern reichte. und in F, das eine wochenende, daß ich bei dir sein durfte, hattest du im bett ein hellblaues oberteil an, selber stoff, spaghettiträger, reichte nicht über den hintern. sonst nichts. und wenn du bei mir geschlafen hattest, da trugst du nur unterhosen, oder besser: zahnseide. es war schön, dich so zu spüren. ich vermisse es jeden tag. vielmals jeden tag, besonders abends und morgens.
Du siehst eh immer tiptop aufgemacht aus, auch wenn du keine zehn minuten dazu brauchts. immer bereit und lecker. das machst du so seit, wie E. sagte "auch nur den ansatz von titten" hast. im vollkommendsten gegensatz zu mir schämst du dich für nichts, was deinen körper betrifft, aussehen (unwiderstehlich!), funktionen.. du hast immer schon gewußt, wie man männer damit um den finger wickeln kann in null komma nichts, erst für kleinere gefallen, wie schulbücher tragen, dann mehr, sex und daß sie zu deinem lebensunterhalt beitragen insbesondere was teure sachen, luxusgüter betrifft. und schließlich wirst du, wie e. es formulierte, deinen "arsch an den meistbietenden verkaufen". für eine russin (sorry, stimmt nicht ganz exakt: urkainerin) bist du mit dem heiraten überfällig, altersmäßig (eine deiner klassenkameradinen ist schon in zweiter ehe verheiratet, die hälfte hat kinder). männer und frauen haben bei euch ja eh eine geschäftsbeziehung, der zweck der heirat ist es, u.a. wen nicht vor allem, gesellschaftliche normen zu erfüllen, bzw. zu zeigen, daß man(n) unterhalt leisten kann und unterhalt zu suchen, einen mann zu heiraten, der es zu mehr gebracht hat, als die anderen. was willst du? einen der dich liebt? den du liebst? willst du lieben, geliebt werden? einen, der ne klare ansage macht: er oder deine "geschichten"? versuchs mal bei den anonymen sex- und liebessüchtigen, da treffen gut ein drittel der fragen auf dich zu. oder willst du einen, der geld hat, den es nicht stört, daß du z.b. über weihnachten zu einem gangbang nach K. oder D. fährst, solange du einigermaßen diskret und repräsentativ bist?
E. meinte, für letzteres wärest du wohl zu klug, vielleicht, denn die gelegenheit für so ein leben hattest du sicher schon- der banker aus kiew z.b. du hast nicht viele möglichkeiten, in deiner kultur, in deinem umfeld sind heirat und beziehungen geschäfts-verbindungen. die währung der männer sind geld und status, deine, daß er sich nicht schämen muß für dich vor seinen geschäftspartnern, da du keine dumme deko an seiner seite bist, sondern durchaus zu einem fachgespräch fähig und sex. ist es das, was du wirklich willst? ich glaube, du weißt es nicht. du redst über über fast alle männer in deinem leben mit abfälligkeit. als wären sie dir einerseits lästig und du mußt zeit mit denen verbringen und für sie "lieb gucken" und andererseits brauchst du "es" von ihnen häufiger, als die ihre socken wechseln. rechnerisch gesehen dürftest du bis jetzt öfter gefickt worden sein, als die anzahl der tage beträgt, an denen man dasselbe paar hosen trägt, bis die den geist aufgeben. und wenn man hosenträgt, bis die zerfallen, dann beträgt die häufigkeit höchstens um die hälfte weniger.
Ich habe nichts von alledem, was du im moment zumindest willst, zu wollen glaubst, bekommst. ich bin werder ein mann, noch habe ich geld oder sonstwas. ich habe dich von anfang an gefragt, was du an mir findest und du hattest keine antwort. einfach verknallt und nin ist es weg? was wolltest du? und was ist es, was du nicht mehr willst? willst du es wirklich nicht mehr? und warum? Passt es, ich, nicht mehr in deinen zeitplan, der neben familie und freunde (I. und K., vielleicht Da. und ein paar andere) vor allem von deinem Männerkarussel und T. beherrscht wird? ist was-auch-immer-es-war in dem leben in deiner kultur, deiner clique deinem umfeld und lebensziel (hochheiraten bzw. schlafen) nicht vorgesehen und da hast du es einfach wieder "entsorgt"? ich gab dir das einzige, das ich habe. meine zuneigung. und du, als du sie hattest, hast mich mit all dem stehen lassen. bestellt und nicht abgeholt. umentschieden. eine reine kopfentscheidung oder was stäubt sich von eine tag auf den anderen?
es gibt keinen grund, daß ich mir so viele gedanken um dein leben mache. ich würde es gerne unterlassen, doch die gedanken erobern immerwieder mein bewusstsein. kann sie nicht wegschieben, wie du es kannst. wie heißt es in dem einen liedtext noch: und wenn du einsam bist, denkst du vielleicht auch mal an mich? du hast gesagt, daß du schon mal einsam bist, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß du auch nur daran denkst, an mich zu denken. ich finde bei dir nicht mehr statt, für mich sehr plötzlich, zumal die zeichen auf anderes hindeuteten- und das tut weh.

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Zuletzt aktualisiert: 8. Mai, 22:33

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