nicht da
hey j. ich vermisse dich ganz wahnsinnig. doch du bist nicht da und wirst es nicht sein. niemals mehr und ich weiß nicht warum. jede sekunde fühlt sich an wie tausend stiche ins herz, undzwar von jemamdem, der einem erst das gegenteil angetan hat. ich hoffe so sehr wie ich fürchte, daß du heute anrufst. hast du die letzten zwei oder drei wochen nach den Verzweifelten Hausfrauen getan, doch die sind seit letzter woche zu ende. gibts einen grund für dich, daheim zu bleiben und mich anzurufen und nicht auszugehen oder dir wen zum vögeln zu suchen, wonach du auch kein bock auf telefon hast? zumal nicht mit mir, mit T. sicher. schläfts du dann zu hause? als wir noch jeden tag gesprochen haben,von wo hast du angerufen? hab dir die woche nicht gemailt. hast du mich vergessen? mein herz schlägt seit gestern wie wild, der atem unregelmäßig, stockend, die hände zittern. ich kann an nichts anderes denken. heute um 5 aufgewacht und allein im bett. um zehn vor sechs ging der wecker, das war aber nicht nötig, denn geschlafen habe ich nicht mehr, obwohl ich sehr müde bin. sechs uhr - der erste gedanke: du schläfts noch gut zwei stunden. wo auch immer. wer darf neben dir liegen und sich an dir erfreuen? mir verweigerst du es.
wasnun - 5. Dez, 07:09