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ilja trojanow
der wletensammler

AEG - oder: was mich bewegt oder eben auch nicht

Wollte eigentlich schon die letzten Tage was schreiben, aber irgendwie ist in meinem Kopf alles noch diffuser als sonst.
Von Freundin D. länger nichts gehört; hab mich allerdings auch zurückgehalten. Freundin M. bastelt fleißig weiter an ihrer Diplomarbeit und Freundin T. zieht kommende Woche um, hat aber noch nichts gepackt. Freundin S. ist bzw. war im Krankenhaus: Rückenmarkentzündung. Workaholic hat ne Erkältung ordentlich verschleppt und wurde ein paar Monate später von den Füßen an aufwärts bis zur Körpermitte hin taub. Nicht, dass man da gleich zum Arzt geht – sie war erst mal Snowboarden. Mann, das nächste mal bitte gleich zum Arzt, so was ist nicht normal!?! Danke. Mach das nicht noch mal. Ich hab mir große Sorgen gemacht.
J. habe ich das letzte mal am Freitag zwischen Weihnachten und Neujahr gesehen. Irgendwie war es schon schön. Hab Bilder gemacht. Alt und abgenutzt sieht sie aus; sah sie auch aus an dem Tag. Seit dem hat sie zwei mal gemailt, das eine war ne Weiterleitung für ein Stellenangebot. In der anderen Mail sagte sie u.a. dass sie arg im Streß sei. Sie hat einen nine-to-five-job, mit pünktlich anfangen um 9Uhr, sieben Minuten Fußweg zur Arbeit, pünktlich aber selbst wenn’s ne Stunde am Tag ist - was zum Henker „stressiges“ ist da in dieser kleinen, extrem unspektakulären „Stadt“? Sie hat ihren Vertrag um drei Monate verlängert und sich auf ne „richtige“ Stelle – im Gegensatz zum Praktikum- beworben und die wird sie wohl auch bekommen. Gegen eine feste Arbeitsstelle ist ja nichts einzuwenden. Sie sagt, sie muß sich da „ein Leben aufbauen“. Ich verstehe überhaupt nicht, was sie damit meint. Job, Wohnung, was mehr? In da wo sie ist gibt es viele Unternehmen, und auch Geschäftsleute und sie wird auch versuchen, übers Internet (das lief ja mit T. so; sie überlegt, ob sie mit ihm Schluß machen soll, denn gemocht hat sie ihn eh nie und in letzter Zeit läufts in der Horizontalen auch nicht mehr so, wie sie es gern hätte) wen kennenzulernen: gleicher Glauben, Russe und „was bieten“ können muß er ihr. Das ist Arbeit. Zugegeben. Allein der Gedanke daran, dass sie so was nötig hat.... Ich kann dieses ihr „Ich“ nicht ausstehen, weil ich damit nicht klarkomme und nicht daran zu denken gelingt mir nicht. Und wenn wir das Thema auch nur anschneiden, dann ist sie wie wer anders, wer unangenehmes, den sie selbst nicht mag, der sie aber irgendwie sein zu müssen glaubt. Hab heute „nano“ auf 3Sat gesehen, da ging es u.a. darum, wie Leute –in dem Beitrag v.a. Spielsüchtige- sich ruinös verhalten, dies auch z.T. wissen, aber dennoch nicht aufhören können, im Gegenteil sogar öfter spielen und die Einsätze erhöhen, da das Spielen ihr Belohnungszentrum im Hirn aktiviert. Die sind quasi süchtig nach Handlungen, die die Ausschüttung von Glückshormonen und –wie der Moderator ganz erstaunt ergänzt hat: Morphin- bewirken; dies nur für kurze Zeit und wie bei stofflichen Drogen ist der Preis dieses „Glücks“ (ist dann wirklich noch Glück? – was auch immer das genau ist; zur Idee dazu siehe die letzte „Delta“-Sendung) der Rest des Lebens und das, was auch immer du selbst bist.
Das Wetter draußen ist immer noch recht schön, in Sinne von sonnig, aber leider windig (geht gar nicht); einerseits finde ich das schon gut, aber es widerspricht meiner Stimmung, da kann die graue Suppe der letzten Tage fast mithalten. Ich wollte eigentlich auf die Grüne Woche, war schon mal da, letztes Jahr glaube ich. Ab 15Uhr kostet es nur noch die Hälfte, aber nun ist es bald drei. Lohnt sich das noch, zumal ich da nicht wirklich was will und auch langsame Menschen in Massen nicht haben muß. Naja, mal sehen. Heute ist ja bis 21Uhr offen. Mal sehen.
Mein Praktikum ist ja seit vergangenen Freitag zu Ende. Endlich nicht mehr so arg früh aufstehen, das bekommt mir nicht. Nein, man bzw. ich gewöhne mich da wohl nicht dran. Aber immerhin habe ich nicht mehr den Herrn Norddeutschetiefebene nasebohrend in greifbarer Nähe vor mir. Tun tue ich eigentlich nichts. Hab gestern noch zwei Bewerbungen auf zwei (für mich) unrealistische Stellen geschrieben. Hoffentlich müllen die mir nicht den Briefkasten mir Absagen voll, ich erwarte von denen, dass die sich gefälligst nicht melden und fertig. Das macht es einfacher für uns alle, weniger Arbeit. Stehe spät auf, viel später, als es mir lieb ist, aber viel schlafen tu ich nicht. Ins Bett so gegen Mitternacht, aufstehen zehn, elf Stunden später. War die letzten Wochen regelmäßig von 4Uhr bis 6Uhr wach. Die letzte Woche war das unregelmäßig zwischen 3Uhr und 7Uhr, stundenlang und stundenweise. Was auch immer ich tagsüber einigermaßen beiseite schieben kann –wie Wind nur unter großen Anstrengungen dicke Wolken aus dem Weg räumen kann, wie ein Mensch sich anstrengen und die Zähne zusammenbeißen muß, um etwas schweres im Weg stehendes auch nur Millimeter zu bewegen- kommt trotzdem hoch. Ihr sagt immer, euch gelingt es, euch abzulenken, nicht an unangenehme Sachen zu denken, sie wegzupacken. Mir nicht. Daß mir manchmal entweder zu kalt ist oder oft zu warm bei offenem Fenster, nachts raus auf den Balkon, ist weitestgehend lästig. Aber mein Kopf, darin feuern die Neuronen wie nur was, ich komm vom Thema nicht los, es lässt mich nicht schlafen, ich bin hellwach, mehr könnte ich es tagsüber nicht sein. Außerdem kneifts wieder im rücken seit einiges Zeit, seit drei Wochen. Wird auch nicht besser. Das lässt mich auch nicht schlafen. Hab einen Teil der letzten Nacht auf dem Fußboden verbracht, von 4Uhr bis 7Uhr, dann bin ich wieder zurückumgezogen und hab noch drei Stunden geschlafen.
Sonst passiert hier nichts. Gar nichts, und zwar ne Menge davon. Eine Mail von meiner Schwester am Morgen (sie hat endlich einen Job gefunden) und 5 Minuten am Telefon mit Mutti am Abend, die wissen will, ob ich auch wieder sicher daheim bin zwischen 19Uhr und 20Uhr. Ja natürlich, was soll ich auch machen, wo soll ich sein; kein Fragezeichen an dieser Stelle.
Wie soll ich es anfangen? Ich find dieses Alleinsein einerseits schrecklich, aber so richtig ändern wollen? Will ich das – ganz abgesehen von praktischem Unvermögen? Ich versteh nicht, wie sich andere Leute den Tag oder Abend oder beides voll packen können damit, mit anderen irgendwie Zeit zu verbringen, nur weil sie diese Leute kennen oder mit ihnen auskommen oder was weiß ich und Dinge tun, die sie nicht sonderlich mögen und das obwohl sie totmüde sind. Ich bin nicht gut darin und hab auch nichts davon, auf gute Laune umzuschalten, nett zu sein, lächeln, Konversation zu betreiben, Sozialverhalten an den Tag zu legen. Ich weiß, wie das klingt: undankbares A.... Richtig. Aber ich denke, wenn man keine gute Gesellschaft abgibt, sollte man anderen sich nicht zumuten. Das ist unfair denen gegenüber. Wer will schon so ne Heulsuse an der Backe haben, wo eigentlich nettes Beisammensein angesagt ist?
Ich fühl mich fix und alle und es gibt keinen Grund und keinen Anlass dazu; ich habe kein Recht dazu.
Und wie es weitergeht? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal, Hauptsache ich hab nichts damit zu tun. Bei nano haben die auch mit Hilfe einer CT gezeigt, dass beim Anblick bestimmter Sachen das Belohnungszentrum im Hirn aktiv wird: Bei Trinkern z.B. beim Bild einer Flasche und bei Normalos ein Bild von Lebensmitteln. Die Leute sehen das und es geschieht folgendes: das kenn ich, das macht Spaß, haben wollen. Das „das kenn ich kenn“ ich auch. Das „das macht Spaß“, da wird’s schon schwierig, bestenfalls kommt da ein „das hat mir wohl mal Spaß gemacht als ich 17 war“ oder so, aber es ist kein nachempfinden da, nur das wissen darum; in etwa so, wie man etwas kennt, was man gelesen hat, was man aber nie selbst aktiv erfahren hat. Es berührt mich nicht mehr und ich kann auch nicht verstehen, wie es das mal hat, Freude am Fotografieren zu haben oder so. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie es sich angefühlt hat, geschweige denn irgendwas zukunftsweisendes. Sicher gibt es Dinge, die interessanter sind als andere, aber will ich diese? Kann ich dafür Ehrgeiz entwickeln wollen? Gibt es eine Chance darauf, dass es sich lohnen könnte? Nein.
Ich merke zu viel, zu viel Aufmerksamkeit für unwichtige Details, nur funktionieren, das tue ich nicht. AEG – auspacken, einschalten, geht nicht.
KochSchlampe - 25. Jan, 20:56

Hmm.... wenn es nicht wirklich etwas gibt, dass Dir Spaß macht. Und überhaupt das Leben so ein wenig gerade an Dir vorbeitreibt: was willst Du? Was wäre ein schöner nächster Tag? Eine schöne neue Woche?

Ich kenne das übrigens nicht als AEG sondern als DOA - dead on arrival ;-)

wasnun - 25. Jan, 22:08

hallo D!

danke für deinen Eintrag. Ich hoffe, es geht dir gut und die Streßphase auf Arbeit bei dir ist vorbei und es geht alles mit normaler Härte (wie es mein Freund P. von gegenüber ausdrückt). tja, was ich will - eine schöne nächste woche, einen schönen kommenden tag - Ich hab da nichtmal so genau eine vorstellung von"schön"; das erschwert die sache irgendwie. nein, aber nichtmal das will ich, eigentlich ist es mir egal. ich weiß auch nicht, worauf das alles hinauslaufen soll. klar bin ich dankbar, daß ich ne schöne bleibe hab und mutti auch mal anruft. aber daß es ansonsten einfach nur irgendwie mehr oder weniger erträglich ist wegen muß ja -

dontblog - 26. Jan, 10:06

Snowbaorden

Ja, die Freundin S. war tatsächlich snowbaorden. Aber wenn doch nix weh tut, warum auch nicht? Ich werde in Zukunft ein wenig besser auf mich achten, schließlich kann ich auf die Löcherei echt verzichten. Vor allem brauch ich das in die Wirbelsäule so was von gleich gar nicht mehr. Also keine Sorgen um mich machen! Ich sterbe hier höchstens an Langeweile. Aber ich habe mir vorgenommen, so zu tun, als hätte ich Urlaub und werde viel lesen.
Schade, dass Du so gar nichts findest, was Dich begeistert. Ich kann mir das so schwer vorstellen. Mich begeistern viel zu viele Dinge, da reichen die Tage meist gar nicht aus, um alles zu machen, was ich gerne tun würde. Aber ich bin überzeugt, auch Du findest noch was. Such weiter! Halt die Ohren steif!

wasnun - 26. Jan, 14:57

freundin s

ist mal wieder schwer optimistisch!
Daß du dich schwer langweilst habe ich nicht anders erwartet. aber das geht in sehr abesehbarer zeit vorbei und es hat ja auch eine sinn, daß du noch ein paar tage ruhe hast - ich sag nur: nadel.
dann machs mal gut! und gruß an F.

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Zuletzt aktualisiert: 8. Mai, 22:33

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