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Mein Lesestoff

ilja trojanow
der wletensammler

Freitag, 12. Oktober 2007

hürdenlauf unten durch

hallo, auch wenn das hier niemand zu lesen scheint - oder könnt ihr bloß nicht schreiben??
hatte streß mit dem Arbeitsamt wegen des Praktikums, das ich machen wollte - und werde. Das Amt wollte mich in dem Ein-Euro-job behalten, den die mir angedreht hatten, aber nun kann ich doch das Praktkum in einer Kommunikationsagentur machen. Und zwar die vollen mir angebotenen drei Monate. Also, alles gut, aber schwere Geburt und Beliebtheitspunkte beim Amt habe ich auch nicht grade gewonnen.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

zu dir oder zu mir oder???

guten morgen.
was würdet ihr tun? ihr habt da wen kennengelernt (wie im vorangegangenen Beietrag beschrieben) und es ist abesehbar, daß sich eher sehr bald als später die frage nach zu dir oder zu mir? stellt. würdet ihr mädels einen fremden kerln mit heim nehmen? würdet ihr einfach zu ihm gehen? man weiß ja nie, wie der so tickt und was der noch für mitbewohner hat oder sonstwas was einen erwarten könnte. und wenn ihr ihn mit heim nehmt, dann könnte das im schlimmsten falle zu ungebetenen besuchen führen. jungs, ich weiß, ihr seid eigentlich alle ganz normale leute, aber spinner gibt es immer. was denkt ihr denn von einer, die es nicht gerade langsam angehen lässt und auch keine "klassische" feste beziehung will?
und warum zum henker wird mein bild nicht angezeigt???
schönen tag und BITTE: SCHREIB EINER WAS ODER BIN ICH HIER ALLEIN, ALLEINER AM ALLER ALLEINSTEN?

Mittwoch, 10. Oktober 2007

hilfe DRINGEND erbeten

hallo auch!
ich bräuchte mal etwas Hilfe.... denn da ist was, von dem ich nicht weiß, wie was und so.... also eigentlich wo. denn also, wenn man -um nicht zu sagen frau- einen Kerl kennenlernt, der eigentlich ganz nett ist, nehmt ihr den dann mit heim oder geht zu ihm?? meine mutti hat ja immer gesagt, daß man -ich- nicht mit fremden männern mitgehen darf, soll. und so unrecht hat sie ja nicht, wer weiß was -oder wer- einen da erwaret. ok, die meisten sind sicher ganz ok, aber man weiß eben nie. und andererseits würde ich den auch ungern mit zu mir nehmen....
meine freundin meinte, es sei ja ganz in ordnung, daß ich einen angesprochen und wir uns unterhalten hätten, aber wenn der mehr als nur reden will... (und ich denke das will er); wie auch immer, sie meinte, ich sollte auch seinen freundeskreis kennenlernen, so netztwerketechnisch, denn es ist immer gut, auch für berufliche angelegenheiten, wenn man leute kennt. nun ist es aber so, daß besagter herr viel arbeitet und wenig freizeit hat, und die verbringt er eher mit entspannen. hm, tja, in diesen beiden fragen würde ich sehr gerne eure ansichten hören bzw. lesen. das wäre mir sehr wichtig. danke. ciao

Dienstag, 9. Oktober 2007

neuland

hallo
zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, daß der letzte beitrag x-mal drin ist, denn ich habe nach jder zusendung an meinen blog eine fehlermeldung bekommen und auch keinen beitrag auf der site gesehen.
so nun zu was anderem.
am wochenende war meine freundin da und sie hat mir in klaren worten das gesagt, was sie mir nie verschwiegen hat - im gegenteil. sie ist das, was man eine nymphomanin nennt. ich habe kein problem, sie zu teilen und auch kein moralisches problem, von wegen "ein mädchen tut so was nicht, pfui!". es geht nur nicht in meinen kopf rein, daß sie realtiv wahllos mit so vielen männers schlafen kann und sagt, daß sie das braucht, so körperlich, sexuell. sie hat immer schon männer um sich gehabt und die machen auch, was sie will. so hat sie zum beispiel zu schulzeiten nie bücher getragen, das haben immer jungs für sie gemacht. und dann kennt diese frau ihren körper so genau und weiß es einzusetzten und zu genießen, daß einem schwindelig wird, einem hören und sehen vergeht und daß es einen beängstigt. meine erfahrungen mit männern lassen sich in einem wort zusammenfassen: eins. ein kerl, einmal. und es war ein trauerspiel. ich bin irgendwie zu dem schlúß gekommen, daß ich das mit den herren der schöpfung nicht ad acta legen sollte. vielleicht beschäftigt es mein hirn und mein ganzes bewußsein und meine ganze aufmerksamkeit und konzentration im leben dann nicht mehr, wie sie das tun kann und was so toll daran ist. nur: wo soll ich einen einigermaßen anständigen netten kerl hernehmen? besagte freundin hat fünf an jedem finger und sie ist auch sonst der knaller und hat keine hemmungen in bezug auf internetbekanntschaften, ich bin das gegenteil. aber so was von dermaßen absolut. heute dachte ich dann, man -ich- könnte ja mal in eine bar gehen und sehen, was so passiert. habe in verschiedene löden reingesehen und entweder war da nichts los oder nur ein paar häßliche figuren waren da oder die ansehlichen kerle waren mit frauen da. schlecht. ich hatte es fast aufegegben, da ging ich auf dem weg zur u-bahn an einer bar vorbei, da saß ein nettes exemplar. ich ging rein. es war der barkeeper. was solls, dachte ich mir. wir haben uns eine dreiviertelstunde unterhalten, er hat meine frostpfötchen mir seinen händen aufgewärmt, mir einen drink spendiert und mal sehen, wie es weitergeht. als dann sein schwager und kompagnon reinkam habe ich mich verabschiedet, er hat mich auf beide wangen geküßt. nur leider hat er nie zeit, weil er sehr viel arbeitet. mal sehen. gut sieht er eigentlich auch aus, wenn auch mit knapp einsneunzig schätzungsweise echt groß aus meiner sicht. schwarze haare, braune augen, gewinnendes lächeln. mal sehen.
so, daß mußte ich mir irgendwie von der seele schreiben.
also, lieber leser, bis dann.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

gratulation erbeten!


 

Hallo!

Ich hoffe, es geht euch gut. Ich hoffe, daß mein Kram von
mehr als einem gelesen wird, denn sonst lohnt sich das „euch“ ja nicht; eure
Majestät... 

Der letzte Beitrag ist vom Sonntag, aber es war bisher nicht möglich, den
reinzustellen. Verspätet, aber besser als gar nicht; es war/ist mir ein
Anliegen.

Ich hoffe, ihr hattet eine nette Woche bisher, ein Tag ist ja noch.

Am Samstag kommt mich (hoffentlich, so ist zumindest der Plan) das
wunderbare und befürchtenswerte Wesen aus dem vorangegangenen Beitrag besuchen.
Ich freue mich sehr.

In meiner Woche ging es mal wieder durch tiefste Tiefen, aber auch mal,
und das ist neu, durch ein Hoch. Der Ein-Euro-Job nervt gewaltig und ist ebenso
gewaltig hirnrissig wie überflüssig. Aber: Ich habe mich am Sonntag Abend per
Mail für ein Praktikum bei einer Kommunikationsagentur beworben, die haben mich
am Montag zurückgerufen. Ich war grad auf dem Rückweg von einer
Informationsveranstaltung einer Zeitarbeitsfirma - auf Befehl des JobCenters.
Heute war das Bewerbungsgespräch. Ich habe mir extra anständige Hosen und Schuhe
gekauft, denn Jeans und Turnschuhe ist da nicht. Anständige Hosen und Schuhe
sind was Neues und sehr ungewohntes für mich. Ich hatte dann sogar noch ein Hemd
mit Knöpfen dran an. Entweder hat das geholfen, oder daß die schon seit einer
Woche praktikantenlos sind oder daß der Mensch, der mich interviewt hat und da
das Tagesgeschäft führt, aus dem gleichen Uni-Stall kommt wie ich. Was auch
immer. Am Montag fange ich an. Ich bin sehr gespannt, aber das ist noch
steigerungsfähig. Ich habe große Angst, daß ich zu spät komme, daß ich mich als
der blödeste und dümmste Praktikant aller Zeiten erweise, daß die sich über mich
lustig machen könnten wegen was weiß ich..... All diese eher unwahrscheinlichen
Dinge, die einem das Hirn zermartern.

Morgen habe ich eine Reihe von Dingen zu erledigen, u.a. den Ein-Euro-Job
„kündigen“, beim Amt anrufen und um Rückruf meines Sachbearbeiters bitten, einen
Termin umlegen, den Psychiatertermin absagen und nie wieder hingehen, das der
Typ ein blöder Idiot ist und dann noch einiges andere. Ach und dann, habe ich
erwähnt? ich bin ein ganz klein wenig nervös, dann muß ich mir meiner Nervosität
fertig werden! Das gilt nicht nur für die kommenden Tage, sondern bis Ende des
Praktikums, denn ich habe diese diversen Befürchtungen wie zu spät kommen oder
gar nicht, da vergessen zur Arbeit zu gehen, wie sich zu heimisch dort zu
fühlen, so daß man sich benimmt wie nicht mal wenn man daheim allein ist, wie
irgendwas schleifen zu lassen und den Chef und die Mitarbeiter behandeln wie
Teenager ihre Eltern. Denn ich bin von Natur aus desinteressiert, übellaunig,
maulfaul und habe mein eigenes Arbeitstempo und ich hasse alles, was vor Mittag
anfängt und wo ich mir auch noch Sachen merken muß.

So,
also dann, gut Glück und bis demnächst in diesem Theater.

Gratulation bitte!!!


 

Hallo!

Ich hoffe, es geht euch gut. Ich hoffe, daß mein Kram von
mehr als einem gelesen wird, denn sonst lohnt sich das „euch“ ja nicht; eure
Majestät... 

Der letzte Beitrag ist vom Sonntag, aber es war bisher nicht möglich, den
reinzustellen. Verspätet, aber besser als gar nicht; es war/ist mir ein
Anliegen.

Ich hoffe, ihr hattet eine nette Woche bisher, ein Tag ist ja noch.

Am Samstag kommt mich (hoffentlich, so ist zumindest der Plan) das
wunderbare und befürchtenswerte Wesen aus dem vorangegangenen Beitrag besuchen.
Ich freue mich sehr.

In meiner Woche ging es mal wieder durch tiefste Tiefen, aber auch mal,
und das ist neu, durch ein Hoch. Der Ein-Euro-Job nervt gewaltig und ist ebenso
gewaltig hirnrissig wie überflüssig. Aber: Ich habe mich am Sonntag Abend per
Mail für ein Praktikum bei einer Kommunikationsagentur beworben, die haben mich
am Montag zurückgerufen. Ich war grad auf dem Rückweg von einer
Informationsveranstaltung einer Zeitarbeitsfirma - auf Befehl des JobCenters.
Heute war das Bewerbungsgespräch. Ich habe mir extra anständige Hosen und Schuhe
gekauft, denn Jeans und Turnschuhe ist da nicht. Anständige Hosen und Schuhe
sind was Neues und sehr ungewohntes für mich. Ich hatte dann sogar noch ein Hemd
mit Knöpfen dran an. Entweder hat das geholfen, oder daß die schon seit einer
Woche praktikantenlos sind oder daß der Mensch, der mich interviewt hat und da
das Tagesgeschäft führt, aus dem gleichen Uni-Stall kommt wie ich. Was auch
immer. Am Montag fange ich an. Ich bin sehr gespannt, aber das ist noch
steigerungsfähig. Ich habe große Angst, daß ich zu spät komme, daß ich mich als
der blödeste und dümmste Praktikant aller Zeiten erweise, daß die sich über mich
lustig machen könnten wegen was weiß ich..... All diese eher unwahrscheinlichen
Dinge, die einem das Hirn zermartern.

Morgen habe ich eine Reihe von Dingen zu erledigen, u.a. den Ein-Euro-Job
„kündigen“, beim Amt anrufen und um Rückruf meines Sachbearbeiters bitten, einen
Termin umlegen, den Psychiatertermin absagen und nie wieder hingehen, das der
Typ ein blöder Idiot ist und dann noch einiges andere. Ach und dann, habe ich
erwähnt? ich bin ein ganz klein wenig nervös, dann muß ich mir meiner Nervosität
fertig werden! Das gilt nicht nur für die kommenden Tage, sondern bis Ende des
Praktikums, denn ich habe diese diversen Befürchtungen wie zu spät kommen oder
gar nicht, da vergessen zur Arbeit zu gehen, wie sich zu heimisch dort zu
fühlen, so daß man sich benimmt wie nicht mal wenn man daheim allein ist, wie
irgendwas schleifen zu lassen und den Chef und die Mitarbeiter behandeln wie
Teenager ihre Eltern. Denn ich bin von Natur aus desinteressiert, übellaunig,
maulfaul und habe mein eigenes Arbeitstempo und ich hasse alles, was vor Mittag
anfängt und wo ich mir auch noch Sachen merken muß.

So,
also dann, gut Glück und bis demnächst in diesem Theater.

gratulation erbeten!

Hallo!
Ich hoffe, es geht euch gut. Ich hoffe, daß mein Kram von mehr als einem gelesen wird, denn sonst lohnt sich das „euch“ ja nicht; eure Majestät...
Der letzte Beitrag ist vom Sonntag, aber es war bisher nicht möglich, den reinzustellen. Verspätet, aber besser als gar nicht; es war/ist mir ein Anliegen.
Ich hoffe, ihr hattet eine nette Woche bisher, ein Tag ist ja noch.
Am Samstag kommt mich (hoffentlich, so ist zumindest der Plan) das wunderbare und befürchtenswerte Wesen aus dem vorangegangenen Beitrag besuchen. Ich freue mich sehr.
In meiner Woche ging es mal wieder durch tiefste Tiefen, aber auch mal, und das ist neu, durch ein Hoch. Der Ein-Euro-Job nervt gewaltig und ist ebenso gewaltig hirnrissig wie überflüssig. Aber: Ich habe mich am Sonntag Abend per Mail für ein Praktikum bei einer Kommunikationsagentur beworben, die haben mich am Montag zurückgerufen. Ich war grad auf dem Rückweg von einer Informationsveranstaltung einer Zeitarbeitsfirma - auf Befehl des JobCenters. Heute war das Bewerbungsgespräch. Ich habe mir extra anständige Hosen und Schuhe gekauft, denn Jeans und Turnschuhe ist da nicht. Anständige Hosen und Schuhe sind was Neues und sehr ungewohntes für mich. Ich hatte dann sogar noch ein Hemd mit Knöpfen dran an. Entweder hat das geholfen, oder daß die schon seit einer Woche praktikantenlos sind oder daß der Mensch, der mich interviewt hat und da das Tagesgeschäft führt, aus dem gleichen Uni-Stall kommt wie ich. Was auch immer. Am Montag fange ich an. Ich bin sehr gespannt, aber das ist noch steigerungsfähig. Ich habe große Angst, daß ich zu spät komme, daß ich mich als der blödeste und dümmste Praktikant aller Zeiten erweise, daß die sich über mich lustig machen könnten wegen was weiß ich..... All diese eher unwahrscheinlichen Dinge, die einem das Hirn zermartern.
Morgen habe ich eine Reihe von Dingen zu erledigen, u.a. den Ein-Euro-Job „kündigen“, beim Amt anrufen und um Rückruf meines Sachbearbeiters bitten, einen Termin umlegen, den Psychiatertermin absagen und nie wieder hingehen, das der Typ ein blöder Idiot ist und dann noch einiges andere. Ach und dann, habe ich erwähnt? ich bin ein ganz klein wenig nervös, dann muß ich mir meiner Nervosität fertig werden! Das gilt nicht nur für die kommenden Tage, sondern bis Ende des Praktikums, denn ich habe diese diversen Befürchtungen wie zu spät kommen oder gar nicht, da vergessen zur Arbeit zu gehen, wie sich zu heimisch dort zu fühlen, so daß man sich benimmt wie nicht mal wenn man daheim allein ist, wie irgendwas schleifen zu lassen und den Chef und die Mitarbeiter behandeln wie Teenager ihre Eltern. Denn ich bin von Natur aus desinteressiert, übellaunig, maulfaul und habe mein eigenes Arbeitstempo und ich hasse alles, was vor Mittag anfängt und wo ich mir auch noch Sachen merken muß.
So, also dann, gut Glück und bis demnächst in diesem Theater.

doppelt schwer


Guten Morgen! Oder sollte ich sagen: Guten Vormittag?  Wie auch immer. Gerne wäre ich noch ein
bisschen im Bett geblieben, aber es gibt zwei Gründe, warum ich es nicht getan
habe. Erstens ist heute Marathon und unten vor der Haustür sitzt eine ziemlich
laute Musikantentruppe. Es würde kaum einen Unterschied machen, wenn die bei mir
im Wohnzimmer wären. Das Getrommel beglückt mich jährlich um diese Zeit seit
halb zehn. Im Radio kann man sich nichts anhören und im TV kann man auch
entweder nur die Marothon-Übertragung sehen oder irgendwas mit Untertitel.

Und der zweite Grund, warum sich liegen bleiben nicht lohnt, ist, daß
sich alleine liegen nicht lohnt. Denn besonders heute wie gestern früh vermisste
ich jemanden bestimmtes wieder mal sehr. Ich weiß, daß sie auch mit anderen
„ausgeht“. Sie ist eine von denen, die mindestens fünf Verehrer an jeder Hand
haben und sie spielt virtuos mit ihnen. Es gibt Leute, für die tut man bestimmte
Dinge gerne. Dinge, die man für andere nicht tun würde oder nur wenn es nicht
anders geht, man auf deren Gegenleistung angewiesen ist. Aber bei ihr tut man es
gerne, weil es einen gleichsam was gibt, ihr einen Gefallen zu tun. Es ist schön
wie schmerzhaft mit ihr zusammen zu sein, bzw. ein gewisses Maß an Zuneigung
bestimmter Beschaffenheit zu hegen, denn das, was wir haben ist weder exklusiv
noch irgendwie formal gefasst und sie ist wohl das, was man promisk nennt. Sie
hat mit mehr Leuten Bettgeschichten gehabt, als ich überhaupt kenne. Es macht
mir nichts aus, wie es Männern normalerweise was ausmacht, weil ihre Freundin
nicht mehr das unschuldige Bambi ist, dem sie imponieren können und die Welt
zeigen. Ich beneide sie um die Lebenserfahrung; auch die, die sie in der
vertikalen gemacht hat. Denn mir fehlt sie eigentlich gänzlich. Ich habe nie
gejobbt und  auch in anderer
Hinsicht niemand, für den sich andere interessieren, ich kann froh sein, wenn
ich wahrgenommen werden, was ich allerdings oft genug nicht bin bzw. war, da es
sich um negative Erlebnisse handelt. Nun ist es so, daß dieses liebenswerte
Mädchen -Frau-  mich tief traurig
macht, auch da sie mir unwissentlich und unwillentlich vor Augen führt, wie
defizitär ich bin und sein werde, und dennoch möchte ich fast vor ihr in die
Knie sinken, sie festhalten und bitten, mich nie gehen zu lassen. Ich weiß, daß
auch wenn ich nicht will, ich auch nur ein Punkt der langen Linie ihrer
Liebschaften sein werde. Und das werde ich sein. Denn sie wird ihrem Wesen treu
bleiben und ich, ich mache alles, was unsere Sache -eigentlich die Sache
zwischen ihr und mir, denn ein uns gibt es wohl nicht- kompliziert macht,
da ich sie regelmäßig mit meinem Minderwertigkeitskomplex zunöle. Es ist nicht
selten leicht für mich, Freude zu empfinden, zumal ich nicht weiß, wohin mit
mir, was ich im Leben will; ich habe nicht mal einen Grund, morgens aufzustehen,
und soziale Kontakte, sprich Freunde habe ich auch kaum. Es kann schon mal ein
Tag vergehen, an dem ich kein Wort mit niemandem gesprochen
habe.

Und
dennoch - ich wünsche mir so sehr, daß sie nie aufhört, mich mit so lieben Augen
anzusehen, wie sie es bisweilen tut, denn das könnte ich nicht ertragen. 

Samstag, 29. September 2007

fast so was wie Arbeit...


 

Hallo erst mal. Wie gehst denn so? Ich hoffe, gut.
Wie war eure Woche denn so? Draußen schifft es und es ist windig, aber davon
werde ich mich trotzdem nicht abhalten lassen. Frische Luft ist ja gesund und
gut für den Teint.

Hm. Ja, ich habe ja von dieser
Beschäftigungstherapie mit ohne-was-zu-tun erzählt, die mir das Amt aufgedrückt
hat. Nun ist die zweite Woche rum und es war nicht mehr zu tun, als man auch in
einer bis zwei Stunden hätte schaffen können, aber nein, man musste sich ja
mehrmals treffen und alles das ausdiskutieren, was wirklich irrelevant ist und
das wenige relevante so langsam bearbeiten, wie nur irgend möglich. Ich habe in
einem Kreis von sechs Leuten plus Chef, der neben mir saß, ein Nickerchen
gehalten. Am Freitag hatten wir unsere Zettel abzugeben, auf denen wir unsere
„Arbeitsstunden“ einzutragen haben. Wir wurden dazu angehalten die vom Amt
vorgeschriebene Stundenanzahl einzutragen, sechs Stunden pro Tag. Das ist
allerdings reichlich weit von der Wahrheit entfernt. Ich bin zwar niemand, der
auf Biegen und Brechen immer alles Wahrheitsgetreu haben muß, aber ich finde
diese ganze Beschäftigungsmaßnahme so dermaßen misslungen, daß ich da gerne
rauswill. Wie gesagt, gegen eine einigermaßen sinnvolle Tätigkeit mit was zu tun
habe ich nichts einzuwenden, aber das, was da abgeht (bzw. eben nicht) habe ich
was einzuwenden. Deshalb habe ich auf dem Stundenzettel die tatsächlichen
Zeiten, die ich da war, eingetragen. Das waren vier (oder waren es fünf?) Tage
die letzten zwei Wochen zu zwischen zweieinhalb und vier Stunden, und daß da
kaum gearbeitet wurde, habe ich auch eingetragen. Denn wir sollten auch
eintragen, was gemacht wurde und da habe ich eben auch mal „Kennenlernen“ oder
„Brainstorming“ oder ähnlich schwammiges eingetragen. Dann habe ich das ganze
nicht vorbeigebracht, schließlich hatte ich andere Sachen weiter weg von da zu
tun und außerdem steht unten auf dem Zettel ne Faxnummer. Dann habe ich Montag
noch einen Termin mit dem Chef bei möglicher Kundschaft. Da kann ich aber nicht
hin, da mich das Amt zu einer anderen Veranstaltung schickt. Weiß auch nicht so
richtig was das ist, denn auf den Schreiben vom Amt steht dann nur drauf, wann
man wohin soll, aber selten um was es geht. Scheint aber ne
Teilzeitarbeitsvermittlungsfirma für arbeitslose Akademiker zu sein. Dann ist am
Nachmittag noch ne Infoveranstaltung an der Uni und dann habe ich abends noch
einen Kurs und irgendwann dazwischen müsste ich bei einem Verein, die eine
Stellenausschreibung haben auch noch eine Bewerbung abgeben. Ok, die könnte ich
auch per Post schicken, aber ich denke, ich kenne die Person, an die die
Bewerbungen gehen.....

So
nun, das war es erst mal, es klingelt, ich kriege grad besuch. Also bis
demnächst und ja, ihr dürft gerne einen Kommentar schreiben Danke und schönen
Tag noch.

Dienstag, 25. September 2007

Verschwende meine Zeit!!!!!!


Hallo allerseits! Ich hoffe, es geht euch gut. Mir
geht es im Grunde genommen auch gut, wenn da nicht diverse äußere Umstände
wären. Vor allem einer. Unsere deutschlandweit allseits geliebten Bundesagentur
für Arbeit hat mich, da ich ja nichts zu tun habe und den lieben langen Tag mit
Nasebohren verbringe, als ob ich Texas im Gesicht hätte und dächte Öl zu finden,
zu einem der berühmt berüchtigten Ein-Euro-Jobs „vermittelt“. Juhu!! Endlich was
zu tun, auch wenn nicht viel bei rumkommt. Sechs Stunden am Tag darf ich und muß
ich. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich darf alles alles Geld, das ich
bekomme ohne Abschläge behalten. Da werde ich noch reich von! Dummerweise gibt
es nicht viel zu tun. Es handelt sich um ein Projekt, das dazu dienen soll,
Schulen in Unterricht aber auch in Projektwochen und Arbeitsgemeinschaften zu
den Themen Wirtschaft und Umgang mit Geld zu unterstützen. So wie ich das
verstanden habe, sollen wir Lehrern zuarbeiten. Die wollen allerdings nicht.
Weil sie befürchten, daß sie noch was lernen könnten? Weil sie eh nicht so viel
zu tun haben in der Unterrichtsvorbereitung und alles alleine schaffen? Weil sie
befürchten, daß ihnen wer das Wasser abgraben könnte? Mangelnde Teamfähigkeit?
Was weiß ich. Will ich auch nicht wirklich wissen. Das ganze läuft aber darauf
hinaus, daß wir fünf, seit heute sechs Leutchen da Stundenlang im Ladenlokal des
Projektträgers herumsitzen und wir schon fast die ganze Lebensgeschichte von
einer der Mitarbeiterinnen und noch Teile der der anderen. Mich interessiert das
aber nicht. Wenn ich was wissen will über wen, dann frage ich; ich will dem aber
nicht stundenlang ausgesetzt sein. Ich will lieber was richtiges zu tun haben.
Gegen eine ordentliche Aufgabe habe ich wirklich nichts einzuwenden. Die anderen
sind nur froh, ne ruhige Kugel schieben und ins Cafe gegenüber gehen zu können.
Die Leute sind ja nicht so von der totalen Faulenzersorte, aber ich verstehe das
trotzdem nicht. Ich will nicht, daß jemand anders meine Zeit verschwendet. Wenn
jemand meine Zeit verschwendet, dann bin ich das! Und ich bin wirklich nicht mit
Öl suchen beschäftigt. Ich lesen viel, Bücher Stellenanzeigen -jaha, Bewerbungen
schreibe ich natürlich und zwar ernsthaft- Magazine etc. und dann mache ich noch
einen Fremdsprachenkurs und will es irgendwie hinkriegen, daß aus meinem
Computer mehr wird, als eine Schreibmaschine ohne Tippex, denn das gute Stück
ist etwas schwach auf der Brust. Zugegeben, das klingt weder besonders toll noch
anstrengend oder produktiv und das ist es auch nicht, aber ich bin erstens immer
irgendwie beschäftigt und zweitens sitze ich nicht stundenlang herum und höre
mir Sachen an, die weniger interessant und zielführender sind als
Werbefernsehen.

Es kann sein, daß ich ab morgen für ein paar Tage
im Monat oder so einen Job über eine Arbeitsvermittlungsfirma bekomme. Für ein
Zusatzeinkommen von ca. hundertzwanzig Euro im Monat wäre das ganz gut und zur
Beschäftigung meiner Person im allgemeinen auch. Und nur zur Info: Wenn ich die
erlaubten vierhundert Euro verdienen würde, dann müßte ich zweihundertsiebzig
ca. an das Jobcenter abführen. Dann hätte ich also fürs Amt gearbeitet. Der
Anreiz wäre größer, wenn ich das behalten dürfte, oder besser: wenn man für ein
Arbeitseinkommen von bis zu sagen wir siebenhundert Euro nichts an Steuern und
Abgaben abführen müsste. Was dieser Thema betrifft, könnte ich noch weiter
fortfahren, denn so ganz unbewandert, was diese Problematik betrifft bin ich
nicht. Aber das hilft mir auch nicht weiter. So, wie auch immer. Ich will
zusehen, daß ich aus diesem Ein-Euro-Ding rauskomme. Oder die machen da mal hin.
Dann ist auch ok. Aber so nicht.

Also, Leute, oder Leut, ich weiß ja nicht, wie
viele oder wenige das hier lesen, ich freue mich über jeden Kommentar, wünsche
euch noch einen schönen Abend und bis die Tage.

 

P.S.
Sorry für den doofen Seitenumbruch, ich krieg es einfach nicht richtig
hin.

Sonntag, 23. September 2007

Sonntag


Es ist warm draußen, als ob Sommer wäre und die Sonne scheint vom blauen
Himmel. Naja, es ist ja auch Sommer. Spätsommer. Die Blätter einiger Bäume,
vornehmlich der Linden  haben sich
bereits gelb gefärbt. Es liegt auch schon Laub auf den Straßen. Es raschelt,
wenn der Wind drüberfährt und knistert unter den Sohlen, wenn man hindurch geht.
Die meisten Leute sind auch dementsprechend angezogen und haben die Mäntel
Regenjacken der letzten Woche daheim an der Garderobe gelassen.

Ein Tag, um sonnenbebrillt im Straßencafe zu sitzen und Leute zu gucken.
Irgendwer ist immer unterwegs. Touristen, Zugereiste, Leute, die bummeln gehen,
Familien auf Sonntagsausflug, Eisessen mit Oma, die Freundin vorführen.
Türkische Mädchen im Ghetto-Schlampen Outfit oder in H&M-Klamotten,
dazu  auffällige Kopftücher mit
Schmuckkettchen verziert. Türkische Jungs in Picaldi-Chic; weite Jeans am Bund
und an den Knöcheln eng, teure Laufschuhe an den Füßen und schräg aufgesetzte
Baseballcaps auf dem Kopf. Es gibt deutsch Jungs die versuchen die türkischen
und arabischen Trendsetter aus dem Wedding oder aus Kreuzberg 36 nachzumachen.
Es gibt aber auch andere, die anders nicht besser aussehen. Ihre Hosen hängen
auf halbmast; um nicht zu sagen unter dem Arsch. Angesichts dessen überkommt
mich nicht selten das Bedürfnis, sie an Bund und Gürtel zu packen und ordentlich
hochzuziehen.

Leider ziehen sich deutsche Männer oft nicht wirklich besser an. Einige
sehen aus, wie kleine Jungs, die noch von Mutti angezogen werden. Da sitzt alles
schief und krumm, die Hose höher gezogen als es gesund sein kann, und man sieht
den Sachen an, daß sie im Sonderangebot waren. Und zwar bei den einschlägig
bekannten deutschen Kaufhäusern oder im Versandhandel oder beim Supermarkt
draußen auf der grünen Wiese. Ihre (deutschen) Frauen stehen ihnen da kaum nach.
Hauptsache unauffällig, blasse Farben, hauptsache praktisch. Als Mutter, als
Ehefrau, als Sachbearbeiterin im öffentlichen Dienst oder Angestellte im Büro
ihres Mannes. Moderne gebildete türkische Mütter aus der zweiten bis dritten
Generation der hier Eingewanderten sind da anders. Nicht so langweilig und
fade.

Und ganz und gar nicht so langweilig und Fade sind die Damen aus dem
Osten. Nein, nicht die aus dem deutschen Osten. Die aus dem wirklich nahen
Osten. Russische Frauen. Aus welchen Ländern der ehemaligen Sowjetunion auch
immer sie kommen mögen. Die machen keine halben Sachen und sie sind gut darin.
Die sind oft sehr gut angezogen. Und teuer. Aber sie können es tragen und
nicht nur anziehen, und genau da sieht man den Unterschied zwischen
anziehen und tragen. Die trauen sich das. Klar haben die auch
Kinder, viel früher als die deutschen Frauen in der Regel übrigens, und sicher
arbeitet die ein oder andere auch als Angestellte irgendwo, aber das ist für sie
kein Grund, sich in graue Mäuschen aus dem ewigen Hafen der Ehe zu verwandeln,
so nach dem Motto: endlich angekommen, einrichten, nichts verändern, hier
bleiben, verharren und hier sterben. Für die Damen aus dem nahen Osten hat das
Leben mit dem Verheiratet sein nicht aufgehört. Ehefrau und Frau und Mutter und
Frau schließen einander keineswegs aus. Sie tragen trotzdem Röcke, die z.T. sehr
kurz sind und Schmuck, der zeigt, was man hat und zwar ohne wie ein
überladener Weihnachtsbaum daherzukommen. Und Sonnenbrillen und roten
Lippenstift und manikürte Nägel. Ihre Männer -aus welchen Ländern der ehemaligen
Sowjetunion auch immer sie kommen mögen- sehen allerdings auch nicht so aus, als
wenn sie im Bioladen einkaufen würden und mit den Kindern zur
Allergiesprechstunde zum Arzt gingen. Das sind Leute, die ihre Waschmaschine
selten benutzen, weil sie eh alles zur Reinigung bringen. Reinigung. Nicht
Waschsalon. Zum Verhältnis zwischen Männern und Frauen aus diesen Sphären habe
ich mal folgenden Satz gehört: Russische Männer glauben, das Essen käme aus dem
Kühlschrank und russische Frauen glauben, das Geld käme vom Nachttisch.
Nastrovje. Dementsprechend gibt sie es aus, auch wenn sie selbst nicht schlecht
verdient, und er fände es als Mann erniedrigend, wenn sie es nicht täte;
abgesehen davon schätzt er es, wenn sie toll aussieht; was nicht heißt, daß er
keine Augen für andere hätte...  Das
ganze nennt man eine win-win-Situation. Buisiness eben, wie so vieles im nahen
Osten.

Im Bus und in der S-Bahn sieht man dann Leute, die aus ihrem Garten in
Kladow oder Buckow zurück in ihre Wohnung nach Tempelhof oder Mariendorf fahren.
Leute zwischen ende vierzig und mitte sechzig. Sie haben Äpfel, Birnen oder
Pflaumen in Körben und Tüten dabei, haben leicht glasige Augen vom Umtrunk mit
der Nachbarschaft. Es ist Sonntag Abend und sie haben wie in den letzten
fünfundzwanzig Jahren das Wochenende in Garten und Laube verbracht. Das alte
Westberlin wie es leibt und lebt; als wäre nichts geschehen, keine Wende, keine
New Economy, kein nichts. Frauen mit Pudelfrisur und Männer, die auch dick genug
für die Frührente sind. Geranien in Ordnung halten, Biertrinken am Wannsee. Als
würden Harald Juhnke und Günther Pfitzmann sie noch immer frisch unterhalten.
Praxis Bülowbogen forever.

Diese Leute, haben gelebt, um zu arbeiten, doch dann hat ihnen ihr
Arbeitgeber, zumeist der öffentliche Dienst im Laufe der Jahre mehr und mehr
bezahlte Freizeit gegeben, und sie haben immer noch so weiter gegessen und
getrunken, als müssten sie jeden Tag zwölf Stunden ins Bergwerk.

Diese Neuen deutschen Familien, die ihre Kinder Jonathan und Leonie
nennen und die sie immer mit „bitte“ auffordern würden, den Yorkshire nicht mehr
zu würgen, Familien, in denen die Mütter nie mehr Schuhe mit richtigen Absätzen
(alles unter drei Zentimeter zählt nicht) tragen, und in denen die Hemden der
Väter fast immer zerknittert sind: die arbeiten um zu sparen, damit sie sich
irgendwann ein „Häuschen im Grünen“ kaufen können. Und einen neuen Kombi, oder
besser: Family-Van und Nachhilfestunden für den verweichlichten Nachwuchs, wenn
die aus der Waldorfschule in eine „richtige“ Schule gehen.

Die Türken wurschteln sich so durch – die meisten zumindest. Die, die
gute Jobs haben, die Anwältinnen und Immobilenmakler geworden sind unterstützen
ihre Eltern und Geschwister und arbeiten für eine sichere Rente und eine
schöne Eigentumsaltbauwohnung in Charlottenburg.

Und
die Russen? Die Arbeiten, um Karriere zu machen, für Geld zum ausgeben, anlegen
und leben, um das Leben verdammt noch mal zu
genießen!

Erste Gehversuche...


Lieber leser und liebe Leserin natürlich auch -  ich hoffe, es gibt da
wen...
Hallo?? Jemand da? Bitte melde dich. Sonst schreib ich hier doch
einfach rein in Raum und Zeit und nichts schallt heraus.
Ja, also ich bin
neu hier; Anfänger, sehr sogar. Ich hoffe, es funktioniert alles so, wie ich es verstanden habe, denn sonst verstehe ich das gar nicht weiter; und das ist nicht gut. Mein Verständnis für digitale Welten ist eng umrissen, geradezu fest eingegürtelt.
Ich denke, ich werde hier über die Dinge schreiben, die herauswollen, nicht zwingend in die Öffentlichkeit, sonst könnte ich gleich meinen Namen hierhin schreiben, sondern Dinge, die raus wollen, raus müsssen aus
meinem Kopf. Denn der scheint mir manchmal regelrecht zu bersten. Mein Hirn treibt mich noch in den Wahnsinn und ich muß damit irgendwie fertig werden. Ok, sag jetzt nicht einer "such dir einen Arzt!" - hab ich schon. Aber der ist nicht immer da, ist schließlich nicht Mutti und der weiß auch nicht alles und auch nicht immer weiter, ist schließlich nicht wikipedia.
Trotz aller Anonymitat möchte ich doch ein, zwei Worte zu meiner Person bzw. Persönlichkeit sagen. Also eingentlich bin ich ganz nett. Harmlos. Außer wenns um Mücken geht, da werde ich auch schon mal zum Mörder. Ansonsten grüße ich meine Nachbarn, plausche mit der
Frau in der Backwarenabteilung, ich gieße meine Pflanzen regelmäßig und helfe auch mal Menschen mit Kinderwagen selbigen die Treppe von der U-Bahn herauf zu tragen. Außerdem lasse ichLeute in der Regel ausreden, auch wenns der reinste
Dünnschiss ist und ich sage (hoffentlich wirklich) immer "Bitte" und "Danke".
Das ist die eine langweilige Seite an mir. Das lässt dengeradezu zwingenden Rückschluß zu, es gäbe noch eine andere langweilige Seite. Und ja (kann ich bitte etwas Spannungsmusik haben??), die gibt es!  Naja, so wirklich langweilig im Sinne einer glatten Fassade ist sie nicht, es ist eher ne ziemlich
unangenehme Angelegenheit. Denn manchmal, in den letzten Wochen nicht nur zu
oft, sondern anhaltend macht mein Kopf Dinge mit mir, die nicht schön sind und
in die wirklich tiefen Tiefen und Untiefen des menschlichen (zumindest meinen)
Gemütszustand führen.  Sag jetzt nicht wieder dieser einer "da gibt es
Pillen gegen??" Ja, ich weiß, es gibt Pillen gegen Depri-phasen. Und leider muß
ich sagen, die bekomme ich auch. Normalerweise bekommt man die Dinger nicht
einfach so verschrieben, wenn man mal eben zu seinem Hausarzt geht und dem
erzählt, man sei ein wenig niedergeschlagen. Man muß schon ein Dauerverhältnis
zu seinem Doc haben und wirklich schwer einen an der Waffel und wenn der einem
nach Monaten nicht-medikamentöser Behandlung (die wirklich sehr geholfen hat!)
doch pharmazeutische Erzeugnisse zur Begleitung nahe legt, dann macht es das
auch erstmal nicht leichter. Denn eine Lösung ist das alles in der Regel nicht
wirklich, aber für eine Zeit lang kann es Teil auf dem Weg dahin sein. 
Ich habe also einen mittelschweren Dachschaden. Aber ich tue auch was
dagegen. Es hilft oft auch, aufzuschreiben und lesen zu lassen, was das Hirn auf
Hochtouren hält. Gedanken zu haben, die scheinbar unvermittelt und grundlos
gleichsam Besitz vom Bewusstsein ergreifen ist ein harter Zustand. Ich will das
nicht. Ich will nicht, daß es das tut. Es lähmt mich, es macht mich traurig und
sehr schwermütig, es macht mich selbstmörderisch und es macht, daß ich mich
nicht mehr fühle, wie ein Mensch sich fühlen sollte, nämlich menschlich. Es
treibt einem jedes Wesen (geistig wie körperlich) aus.  Dummerweise hängt
es auch nicht von einem selber ab, da herauszukriechen; obwohl ich es versuche,
doch das Vermögen dazu ist nicht groß.
Ich werde in diesen Meinblog Dinge
schreiben, die mir den Tag über passiert sind (auch wenn das wenig ist und
unspektakulär dazu), Dinge, die mir dazu durch den Kopf gehen und vielleicht
auch mal ganz witzig sein können (man sagt mir Humor nach....). Ich werde
vielleicht auch Dinge zu bestimmten Themen, im weitesten Sinne philosophischer
Art schreiben, aber ich werde auch schreiben, wie es ist, wenn jede Sekunde in
mir alles zu implodieren scheint, wieder und wieder, wenn ich am liebsten aus
dem Fenster springen würde (was ich nicht tun werde, da ich nicht hoch genug
wohne und außerdem Höhenangst habe).
Hoffentlich liest dies nicht nur wer
(denn ein gewisses Mitteilungsbedürfnis meinerseits kann ich nicht leugnen),
sondern hoffentlich schreibt auch jemand ein paar Worte dazu. 
So, dann
wünsche ich noch einen schönen Sonntag. Bis dann.

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Zuletzt aktualisiert: 8. Mai, 22:33

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