hat mich der wecker aus dem schlaf gerissen, ich bin sehr müde in den letzten tagen. vielleicht sollte ich mehr schlafe, denn da verarbeitet das unzterbewußtsein sachen - sagt man; hoffentlich hilfts. Habe sofort an J. gedacht, noch bevor ich richtig da war; genau wie als ich nachts aufgewacht bin. wie immer also. Nun morgens ist sie nicht da. wird sie nie mehr. ich vermisse sie so. den morgen mit ihr. Wir hatten gestern lage telefoniert. Als ich fragte, wann wir denn am besten mal wieder sprechen könnten und wann nicht, dann sagte sie u.a. daß sie manchmal abends nicht will weil sie was im tv sieht und manchmal, ich schätze zwei, drei mal die wochen gehts gegen 21uhr nicht, weil sie es sich da grad besorgen läßt; und auch danach will sie nicht sprechen. Wir hatten daß ja schon, wie sie sich fühlt, nachdem sie auf ihre kosten gekommen ist. nur, ne stunde danach will sie auch nicht? und wie lange dauert ihr "Aktivität"? sie mag es wohl eher länger als kürzer schätze mal, mag den moment kurz bevor sie kommt, dann pause und dann nochmal bis dahin und dann pause..... und: dürfen die männer bei ihr übernachten? sie hat eine daunendecke im bett.... na und sie selbst ist natürlich auch noch da! übernachtet sie bei den kerlen? dürfen die mit ihr einschlafen und aufwachen? warum schenkt sie denen das? Ich fühle mich leer und es friert mir innendrinnen, fühle mich stumpf und defizitär. Was haben, die das ich nicht habe - außer einem gewissen körperteil, welches sie für ihr vergnügen UNBEDINGT VERLANGT. Wenn sie sich so hingibt, so gehen läßt, zur verfügung stellt, fühlt sie sich nicht angreifbar, verletzbar, bloß und nackt? Sie sagt, sie liebt diese Augenblicke von Kontrollverlust. Im gegenteil zu mir übrigens.
jeden morgen, wenn der wecker um 10vor sechs klingelt, denke ich daran, daß sie noch zwei studen mehr schläft - und auch dementsprechend später schlafen geht. Aber wenn sie abends ausgehen will oder was anderes, dann macht sie das, auch wenn sie nur ein paar wenige stunden später zur arbeit muß.
Ich lieb sie noch und durch ihr "Hobby" tuts noch viel mehr weh. kann an nichts anderes denken. Und wenn ich an sie denke, wie sie es mit wem treibt voller Vergnügen und es ihr das Liebste auf der Welt ist, dann wird mit WIRKLICH (nicht im übertragenen Sinne) kotzübel. Es schnürt mir Magen und Kehle zu. Ich stelle es mir bildlich vor, wie ein schlechter Film, Bild und Ton. Ich kenne ihren Ton. Hab ihr "nachdem" mal gesagt, daß sie nicht grad besonders leise ist und sie meinte, sie merkt das gar nicht, da sie in "dem Moment" bzw. kurz davor nichts mehr um sich herum wahrnimmt, sie dreht dann oft die Augen, so daß man das Weiße sieht, wird ohnmächtig. An diesen Vorstellungen, haben sich meine Gedanken verkrampft, festgefroren. Ich weiß nicht, ob ich es ertragen würde, sie in absehbarer Zeit wiederzusehen oder ob ich danach wie vorletzten freitag (fast) einen Nervenzusammenbruch kriege.
In guten Momenten denke ich, daß ich es schaffe, damit fertig zu werden, mit der Geschichte mit ihr, die sie so unerwartet in mein Leben trat, daß sie ich sie da auch wieder herausbekomme; zeitnah. Daß die Zeit helfen wird, daß es alles kleiner wird.
In den schlechten Momenten, die leider überwiegen, ist es das Ende der Welt, von der ich dachte, sie habe gerade erst angefangen mit ihr, durch sie; dß ich nicht mehr einsam und allein wäre von dann an, doch nun bin ich es, einsam und verzweifelt, mehr als je zuvor - wenn es eine Steigerung davon gibt, dann ist es jetzt.
Manchmal kommt mir auch der Gedanke, vom "Opfer" zum "Täter" zu weredn; zur Kompensation vielleicht, vielleicht um alles in normale Verhältnisse zu rücken, zum Erfahrung mit Leuten sammeln. Männer und Frauen, denn ich will schon gern wissen, was sie (und andere Frauen) daran finden.... Nur leider ist das leichter gesagt als getan, zumal ich mich nackt mit einem eindeutigen Schild bekleidet auf die Straße stellen könnte und ignoriert werden würde. Bin eben nicht der Typ, der überhaupt wahrgenommen wird, und ich sehe jeden Tag Leute auf der Straße oder im Laden, die wirklich scheiße aussehen und trotzdem nicht allein sind, oder wen fürs Bett abkriegen. Irgendwie stelle ich mich wohl auch noch zu doof an.
wasnun - 12. Nov, 07:05
Ich fühle mich so, als hätte ich eine schweren Verlust erlitten. Habe ich auch. Ich vermisse sie. Wir haben uns jetzt auf Freundschaft geeinigt; wenn ich glück habe, ruft sie ein, zwei mal im Monat an. Wir hatten bisher jeden Abend zwei Stunden geredet. Ich vermisse das jetzt schon, ihr Stimme, ihr Akzent, das, was sie sagt, wenns nicht grad ihr Sexleben betrifft. Wenn ich mit der U-Bahn am Hohenzollenplatz durchfahre, dann muß ich daran denken, wie wir da eingestigen sind von ihr aus, wie wir uns auf der Wartebank geküsst haben, wie ich ausgestiegen bin, um zu ihr zu gehen, sie machte dir Tür auf, auch mal im Nachthemd, konnte es kaum erwarten, mich zu küssen, das haben wir nicht selten den ganzen Nachmittag gemacht. Sie kann wunderbar küssen, das habe ich mir besser nicht ausmalen können. Sie zu umarmen, ein Geschenk, ihre Figur ist hinreißend, fühlt sich perfekt an, so wie eine Frau sein sollte, sie ist warm und weich und hat wirklich schöne Haut. Und sie suchte meine Nähe. Das hat nie jemand zuvor. Während des Englischkurses, bei dem wir uns kennengelernt haben, haben wir uns dann im Fahrstul geküsst, wenn wir da allein waren, das war sehr lustig; einmal gabs ein Abschlussessen bei einer Kursteilnehmerin, wir sind da mit einem Kursteilnehmer mit seinem Auto hingefahren. Er war eben ausgestiegen in einen Laden rein und wir auf der Rückbank.... Dann bei der Kursteilnehmerin/ Gastgeberin in der Wohnung: Wir dachen, auf den Balkon könne man nur von der Seite der Balkontür reinsehen und haben uns draußen geküsst, dann haben wir gemerkt: es gibt noch ein Fenster an der Seite zum Wohnzimmer..... Aber es hat keiner was mitbekommen. Nach der Frühstüksrunde sind wir zu mir (oder zu ihr? und haben vom Mittag bis Nachts zusammen Zeitverbracht und nur rumgeknutscht und so weiter. Das war toll. Wir waren auch mal nach Mitternacht Sushi kaufen, dann zu ihr, ein paar Sachen holen, dann runter in die U-Bahn und zu mir. Essen, Film gucken, ganz nah beide auf dem eine Sessel sitzen, schlafen, morgens aufwachen, sie ist noch da, sie spüren, ein bisschen was anderes machen (zwinker), bis Mittag, dann geht sie, verabschieden mit tausend küssen, dieser Blick, verabreden für den nächsten oder übernächtsten Tag und sie schreibt sms, daß sie es nicht schafft, noch einen Tag ohne mich zu verbringen. Am 2.7. schrieb sie: "Oh nicht doch! Aber in Wirklichkeit geht es mir genause, ich zähle schon die Minuten bis zum Moment, wo ich die Möglichlkeit habe, dich zu küssen und in die AUgen zu schauen." und "Wenn das so ist...dann möchte ich meine Fähigkeit noch Perfekter machen, doch das setzt deine Anwesenheit voraus. Bis heute Abend" Am 2.7. war ich nur Abends gegen elf eine Stunde bei ihr und wir haben auf ihrem Bett gelegen und uns geküsst und all so, dann gegen mitternacht war ich daheim, hab ihr was geschrieben und hier ihre Antwort : "Vielen dank. Das wünsche ich dir auch. Aber du brauchst dich nicht zu entschuldigen.Ich liebe kurze Augenblicke voller Leidenschaft. Das macht die Sache noch schärfer. Viel Spaß morgen. Ich rufe dich mittwoch an. Kusssssss." 4.7. :"Hi, ich habe einen Tag ohne dich überstanden. Aber noch einer wird schon ein wenog problematisch. Hast du heute Abend schon was vor oder können wir uns treffen?". Am 20.7 hatte ich eine Halsentzündung und konnte nicht reden und ich hatte auch fast Fieber; sie ist mich dann doch besuchen gekommen und wir haben eine runde im Park um die Ecke gemacht. Das war sehr schön. "Mein Gott! Und was machen wir jetzt. Ich muss dich doch irgendwie heilen. Bist du jetzt zu Hause? Bist du in der Lage mich zu sehen. Du musst dabei auch nicht reden." Am 27. 7 war sie für zwei Tage in Hamburg bei der besten Freundin, am 28.7 zurück mit dem Bus, habe sie vom Busbahnhof abgeholt: "Ich komme gegen 18:30, oder ein wenig später. Wir stehen jetzt im Stau. Außeredem möchte ich dir mitteilen, dass du mir fehlst. und ich freu mich auf morgen.Kusss" 31.8.: "Du bist ja süß! Ich glaube mir hat keine sowas gesagt. Bis huete Abend. kuss". Am Wochenende 8./9./.10. September habe ich sie in Fürth besucht, wo sie ein sechsmonatiges Praktikum macht. Am tag, als ich abgereist bin habe ich noch Kaffee gekauft und Blumen; sie war schon zur Arbeit, dann abends die sms: "Hallo Engel. Ich bin grad nach hause gekommen und habe deine einkäufe gesehen. Ich bin zutiefst berührt. Danke für die Blumen. Du bist wunderschön. Kuss". Ein,zwei Wochen von da an gings bergab mit ihrer Leidenschaft für mich, und mir gings mies und sie wusste es. Sie war an dem Tag hier in der Stadt und wir hatten uns eine Stunde gesehen und es war schrecklich, sie war so distanziert und alles; ich habe ihr dann noch einige sms geschreiben, wie ich mich fühle, vor allem wegen ihrer Männersachen. 26.10.: "Meli Schatz, ich weiß nicht, wie ich dir helfen kann. Ich fühle mich grauenvoll mir ist auch nach heulen zumute. Ich umarme dich. Sei bitte nicht traurig. Kuss". Doch ich war traurig. Von da an bis jetzt wie noch nie im Leben. und so aussichtslos. mein Hände zittern, während ich das hier schreibe. ich bin SEHR traurig.
Die Stühle auf dem Balkon stehen noch unverändert da, so wie als wir draußen zum rauchen gesessen haben; ihre Zahnbürste bei mir habe ich auch noch dastehen.
Und nun ist das alles vorbei. Sie will es nicht mehr. Alles nicht mehr. Keine Zeit mehr miteinander verbringen, kein küssen, ihren Mund, ihren Hals, hinter dem Ohr, was sie mal seht toll fand, nicht mehr dieser Blick, dieses Lächeln, kein Sex. Sie ist dabei so hingebungsvoll und lässt sich so gehen, genießt es mehr als ich es auch nur ansatztweise in auch nur irgendeinem der sehr vielen Filme gesehen habe, die ich kenne. Sie wird ohnmächtig, wenn sie kommt. Und das will sie auch nicht mehr mit mir teilen. Dieses wunderbare Erlebnis teilt sie nun nur noch mit irgendwelchen Männern, die sie grob anfassen, ihr Ding in ihren Körper drücken und richtig hart durchficken. Und sie genießt es. Und ist so wunderschön dabei und schenkt denen so ein wunderbares Erlebnis; ist dann ganz nah und warm und alles deins, nur leider nicht mehr meins. Sie kann ja schon kaum noch an sich halten, wenn man sie auf eine bestimmte Art und Weise küsst, mit der Zungenspitze ihren Gaumen gleich hinter den Schneidezähnen berührt, dann reagiert sie sehr heftig. Und auch, wenn man ihre Brüste küsst, dann kommt sie schon fast. Und wenn sie dann auf ihre Kosten gekommen ist, dann sagt sie, könne um sie herum die Welt zusammenbrechen, der nächste Krieg vor der Haustür ausbrechen, sie fühlt sich nur noch warm und geborgen. Sie meinte mal, sie fühle sich bei mir geborgen. Ihr Kopf an meiner Schulter, sie anzusehen, wenn sie schläft. Sie bekommt nicht immer das Augenlied ganz geschlossen. Beim Küssen schließ sie ihre Augen auch nicht immer ganz, das eine zumindest, hat aber so eine Mimik, wie ein Löwe, wie eine Katze das kann, wenn sie gähnt. Katzen sind Raubtiere. Sie ist ein Raubtier. Wir haben uns oft geküsst, bis die Lippen fast taub waren. Dann hat sie mich so angesehen mit ihren blauen Augen aus ihrem russischen Gesicht, in mich gesehen, mir das Gefühl gegeben, besonders zu sein und zu bleiben. Und ihre Worte taten dasselbe. All das nun nicht mehr für mich. Es gibt nichts grausameres als ein kaltes, leeres Bett und Wintermorgen einsam und alleine. Und auch ihre Zeit ist nicht mehr für mich. Es ist so, als wäre ein Stück von mir gestorben, eines, von dem ich nicht wußte, daß ich es habe, das sie mir gab und nun, da sie weg ist, ist die Lücke einfach riesig. Und ich sehe nicht, daß es wieder eine solche Frau geben wird, eine die auch nur annähernd über den Verlust hinwegtäuschen könnte. Ich bin sehr sehr traurig, weine erschüttert, auch wenn nicht immer nach außen und mit Tränen. und jetzt weiß ich auch, wie einsam und allein ich bin, und es ist kalt, ich friere in mir.
Ob ich die sache mit ihr wieder anfangen würde, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte? Ich würde alles tun, es nicht zu tun, denn die letzten Wochen waren schwer und die kommenden werden e auch, und die schönen Dinge, die wir teilten, schmerzen in der Erinnerung noch mehr.
...und wenn ich radio höre, gibt es lieder, die ich nicht hören kann. eines geht:" when did your heart go missing?" jana: wann ist dir dein herz abhanden gekommen?
gibt noch einen haufen andere, vielleicht mach ich mal ne aufzählung....
wasnun - 11. Nov, 20:49
Es ist acht Uhr siebenundvierzig und ich bin schon auf Arbeit am Computer. War bereits um kurz nach halb hier, aber es war noch niemand da, da habe ich auf der Etage gewartet, bis wer kommt und aufmacht. Die eine von der Buchhaltung kam nach knapp zehn Minuten nach mir. Hab die Tassen vom Chef von gestern weggebracht und neuen Tee für die Herren gemacht.
Bin heute so früh hier, weil ich nicht schlafen konnte. Hab gestern Abend von viertel nach Zehn zwei Stunden lang mit J. telefoniert und auch über ihre speziellen „Angelegenheiten“. Außerdem ist sie heute früh um Sieben hier in der Stadt angekommen. Morgen kommt ihre beste Freundin auch her und die zwei wollen zeit miteinander verbringen, haben sich seit Monaten nicht gesehen. Ich dachte, da können wir wenigstens den heutigen Abend miteinander verbringen. Aber sie will lieber zu einem geschäftlichen Abendessen mit dem Kerl, der sie nach Japan mitnimmt. Ich ertrag das alles nicht und hätte es besonders gestern im Telefonat so gern, dass sie mich in den Arm nimmt. Ich hätte fast geheult, aber es ging nicht. Ich wollte, heute auf dem Weg zur Arbeit auch, aber auch da konnte ich nicht weinen. Ich werde wohl v. a. mit ihrer Vorliebe für häufigen Sex mit so vielen verschiedenen Männern nicht fertig; dass sie es haben muß und dass es ihr riesigen Spaß macht. Sie sagt, sie hat es einmal probiert und wieder und wieder und es war großartig und sie will daher dieses Gefühl (wisst schon welches…) immer wieder haben und die Männer bescheren es ihr eben. Sie sagte zwar, dass sie auch irgendwann heiraten wird, aber auch dann, so sagte sie, wird sie mit dem Herumgevölgele nicht aufhören, da sie es nicht kann. Es ist der Hauptweg ihres Lebens, sie wird immer so sein und sie hat Spaß dabei und kann und will sich nicht ändern.
Ich bin fix und alle. Habe nur bis vier Uhr geschlafen, dann wach im Bett gelegen und gezittert wie ein Alkoholiker, wenn er grad keinen Stoff hat. Das geht noch immer so. Innerlich weine ich tief und verzweifelt. Kann nicht essen, nicht schlafen, mein Bauch ist eng und es schnürt mir die Kehle zu.
Nun ist es kurz nach neun abend und ich bin daheim. war noch kurz Freundin D. mit Ankündigung an der Straßenbahnhaltestelle treffen, ich brauchte gedrückt zu werden. sie war sehr lieb wie immer zum glück.
habe J ne sms gesendet, daß wir lieber morgen sprechen sollten. wird ihr auch recht sein, denn sie ist auf einem geschäftsessen mit den typen, die ihren "freund" für einen Japa-job anheuern; er hat eine weibliche begleitung und sie lernt die typen auch kennen, der der freund nimmt sie im januar mit nach japan und als "familienangehörige" zahlt die firma alles und zu Japan für lau sagt J nicht nein. und zwischen restaurant und fick noch mit mir zu sprechen, naja.. das will ich auch nicht wirklich. das bekommt mir nicht und sie ist noch gestresster und dann muß der arme kerl sich wirklich schwer anstrengen.
wie auch immer. morgen habe ich den zweiten termin bei einer psychaterin, mit der ich auf grundlage des ersten gespächs gut auskommen sollte. ich freue mich irgendwie. danach wollte ich ausgehen. "freizeitheim" heißt der laden, ist laut internet kein reiner homosexuellen-schuppen, sondern ein ordentlicher gemischtwarenladen; wenn man es so ausdrücken will. ich hoffe, es gefällt mir, und hoffentlich muß ich morgen nacht nicht alleine schlafen, sondern hab jemanden zum kuscheln.
wasnun - 1. Nov, 21:17
auf dem weg zur Arbeit war es nicht nur zum ersten man durchgehend hell schon als ich losging, ich habe auch zum ersten mal nicht wie immer durchgehend info-radio gehört, sondern musik. info-radio hat nicht nur den vorteil, daß man über das aktuelle geschehen meist des vorangegangenen tages und ein stück weit auch über die termine des laufenden informiert wird, sondern auch, daß ich nicht den sender wechseln muß, wenn mir ein lied nicht gefällt oder zu viel doofe werbung kommt oder so. es lief heute unter anderem der rest von coldplays clocks unpluggedversion (die ich nicht so umwerfend finde): am i part of the cure or am i part of the disease? dann noch ein lied, von dem ich nach zwei noten nicht nur gemerkt habe, daß es von david bowie ist, sondern auch, daß es nicht heroes ist, daß ich die letzten drei tage viermal gehört habe; das letzte mal eben, da ich den nachspann des zdf-film mitbekam. es was absolute beginners. i'm an ansolute beginner, i am absolutely sane
.......engelchen nennt sie mich fast immer, nur die letzten paar male auch mit namen...
wasnun - 29. Okt, 21:53
freitag war schlimm. meine spezielle freundin, nennen wir sie der einfachheit halber Julia, war in der stadt, um ihre eltern zu besuchen - sie wohnt noch drei monate in einem anderen bundeslang 450km weg von hier- und am kommenden tag weiter zum bruder nach YX zu fahren. sie ist per mitfahrzetrale hergefahren, wie immer. die haben sie wo abgesetzt, da haben wir uns getroffen, für eine stunde waren wir in einem doughnut-laden. es war schön, sie zu sehen, aber wahnsinng schmezhaft. sie sah toll aus, wie immer, sehr chic. das ist aber ihr nomaler stil, sie kanns wunderbar tragen. dann trug sie ihren riesenkoffer allein die treppen von und zur u-bahn auf und ab und das alles in zwölf-cm high-heels-pfennigabsätzen....
nach dem befristeten job, den sie jetzt hat, geht sie mit ihrem freund nach japan. er denkt irgenswie schon, daß sie seine freundin sei, er ist sehr viel unterwegs und die zwei sehen sich nur selten, aber trotzdem. sie sieht in als sicheren fickpartner (er sie auch) und außerdem fahrservice, als jemand, der sie einkaufen fähr, die sachen alle bezahlt, herumträgt und all so was. so sponsor-mäßig. er bietet es allerdings auch an. naja, er bekommt ja auch was dafür... etwas, das sie nicht weniger will, sogar mehr. übrigens bezahlt seine firma ihren japan-ausflug. da sagt sie nicht nein. umsonst nach japan? why not?
unsere stunde am freitag war alles andere schön. traurig, sehr. ich habe sie wiedermal gefragt, warum sie denn so viel herumschlafen muß. sie meinte, es sei eh nur noch eine frage der zeit, wann sie mit den kollegen anfangen würde, (sie hat deutlich angedeutet, daß sie in dem mittelkleinen ort, wo sie jetzt wohnt, auch schon einen kreis von fickbekanntschaften aufgebaut hat). sie sagt, sie hat sehr starke unterleibsschmerzen, und die gehen nur weg, wenn sie ein, zwei mal die woche mindestens ordentlich durchgenommen wird. solange er eine eher gepflegte erscheinung hat, groß ist und schöne hände und augen hat. obwohl, sie meinte, sie hätte auch schon mit männern one-night-stands und affären gehabt, die sie eigentlich mit dem arsch nicht angucken würde, wenn sie nicht dringend einen fick (oder mehrere) gebaucht hätte. ich kann die männer verstehen, warum die ihr monate lang noch hinterher telefonieren und ihr ihren jahresbonus schenken. sie ist toll im bett. ihr körper läßt einen das wort "wollust" auf einmal plastisch und sinnvoll, wie eine definition dessen erscheinen. und wenn sie kommt, wird sie z.t. wirklich ohnmächtig für kurze zeit. sie ist sehr sehr hingebungsvoll und genießt es in vollen zügen. da kann kein porno mithalten.
ich für meinen teil, kann dermaßen gar nicht verstehen, warum sie es so nötig hat, körperlich wie sie sagt, sie spricht von wirklich starken schmerzen, möglichst oft einen schwanz reingesteckt zu bekommen. sie macht das so, seit sie fünfzehn ist, und es wird immer schlimmer, je älter sie wird. sie ist jetzt grad 28 geworden. sie ist auch ungeduldig, wenn sie sex will, dann nimmt sie sich en dafür, sofort, ohne an konsequenzen zu denken, obwohl sie beteuert, daß kondom sein muß. aber trotzdem, sie ist die perfekte kandidatin für gebärmutterhalskrebs und andere ekelige krankheiten. so ne pilzgeschichte, die alle zwei, drei wochen auftritt hat sie schon lange und die medizin dagegen, die kaum noch was ausrichtet ebenso immer dabei wie die pille danach. aber sie sagt daß sie riesigen spaß bei sex mit männern hat, daß sie es mag, grob angefasst und ordentlich hart durchgenommen zu werden. und daß sie das leben so gewohnt ist. sie macht das so in der art, war immer mit männern seit sie fünfzehn ist, hat sich für das Erste mal mit 15 einen gesucht, der zehn jahre älter war (sie steht eher auf männer mitte / ende dreißig), denn der weiß, wie er Es am besten anfängt. habe mir mal gedanken gemacht, wie oft sie sex hatte und bei zei bis dreimal die woche seit dem ca. unter berücksichtigung von ausprobierten dreiern und gruppensex - locker 1500 penetrationen.
das tut mir alles sehr weh. ich verstehe es gar nicht. für sie ist das fast nötiger, als man luft zum atmen fürs leben braucht, für mich ist sex so überlebensnotwendig wie cocacola.
gestern bin ich lange durch die stadt gelaufen, da hat mich ein junder mann am nach den fußballergebnissen gefragt, die wußte ich nicht, aber wir sind in ein cafe gegangen und dann zu mir nach hause. na, wozu wohl. es war der zweite mann und das zweite mal bei mir. er war schon ein netter kerl, so ist das nicht. und so dermaßen unerfahren wie mr. nummer eins auch nicht, der herr kannte sich nicht schlecht aus - für einen mann. aber das eindringen ging schwer und hat auch weh getan, nach einer weile wurde es besser, aber angenehm wars nicht wirklich und wie man da noch spaß haben kann, lust bekommen kann, versteh ich nicht. es ist entweder, wie wenn man versucht, eine banane durch en nadelöhr zu kriegen oder rein gar nichts; null verspüren dabei. außerdem hat er ne knappe stunde gebraucht, bis er dann gekommen ist und ich habe es so lang echt nicht gern. zumal ich mich auch untenrum fühle, wie ein unerfahrener reiter nach ein tagesausritt, da dürfte man sich ziemlich den allerwertesten aufrippeln. ich versteh nicht, wie julia das BRAUCHEN kann und genießen. außerdem ist es sehr schwer und fast schmerzhaft für mich, die beine so lange so weit gespreizt zu haben. und das macht diese frau freiwillig!!!!!! mit rasender notwendigkeit, selbst wenn sie ihre tage hat.
ich finde das so schade, da sie auch sehr liebenswerte seiten hat. und dumm ist sie auch nicht, hat wirtschaft studiert. spricht vier sprachen sehr gut und eine dazu noch so einigermaßen. sagt von sich selber, daß sie skrupellos ist. ja, das ist sie wirklich. und was sie nicht zugeben, nicht sehen will, da sie keinen leidensdruck damit in verbindung bringt, sondern spaß hat, stress abbaut und so, ist, daß sie auch skrupellos gegen sich selbst ist. nicht nur medizinisch gesehen schätzte ich mal, oder was den ruf eines mädchens betrifft. wenn eine bekannte von mir, so leben würde, fände ich es zwar schon ein wenig schade und weltgrößtmögliches unverständnis wäre auch da, aber das wars dann auch. nur sie - ich bin so schrecklich verknallt. und sie sagt, ich soll mich in wen verlieben, der auch so für mich empfindet und all so was. aber ich treffe ja nichtmal leute. auf arbeit nur meinen chef und seine chef und das wars dann auch. fertig. sie ist wie licht und männer wie motten und das im sommer am fußufer (also zu einer zeit, in der es besonders viele motten gibt). sie hat ja nicht unrecht und ich versuche auch alles, um meine gedanken von ihr abzelenken, aber selbst, wenn ich mich auch arbeit ausnahmsweise sehr auf was konzentrieren muß oder wenn ich in toller gesellschaft bin, wenn ich nachts für eine sekunde aufwache - dann muß ich an sie denken. daß sie -wie sagte freundin D. der ich mein herz freitagnacht zwischen mitternacht und zwei uhr am telefon ausschüttete- eine mindestens mittelschwer beschäftigte nutte ist und daß ich sie trotzdem vermisse. Sie ist einfach so wie sie ist und wie sie es nicht änder will und das stößt bei mir auf weltgrößtmögliches unverständnis, ich versteh nichtmal, was an sex mit männern schön und spaßig und befriedigend sein soll und sie wudert es, daß ich (oder andere) nicht auch im unterleib so ein dringendes bedürfnis verspüren. außerdem feht sie mir. alleine schlafen gehen ist doof und alleine aufzuwachen (besonders, wenns mich friert, körperlich und seelisch)schlimm. wenn -falls- sie da ist, ist sie dann warm und weich und ihre bleiche haut ist zart wie seide und sie riecht so atemberaubend gut und kann so wunderbar küssen. küssen wollte sie am freitag leider nicht. sie fehlt mir und dann noch das andere, das beides schmerzt mich enorm. weit weit mehr als das. ich bin erschüttert, physisch, ich zittere und schwitze und mein nervensystem spielt verrückt, kann schwer essen und noch viel weniger schlafen. ich implodiere innerlich, wieder und wieder, jede sekunde tausendmal.
gibt ein lied von "Glashaus": "wenn das liebe ist". triffts ganz gut. so wie "emotions" von destenys child (eigentlich ja von den bee gees).... meine freunde sagen, ich soll sie sausen lassen, aber ich kann nicht, ichbin ihr verfallen. das schöne und der schmerz scheinen sich manchmal die waage zu halten, doch sind die extreme dabei - und es gibt nur extreme dabei für mich- sind mehr als ich aushalten kann.
wasnun - 28. Okt, 13:18
......gähn, ja ich weiß, alter abgegessener ausspruch. aber trotzdem - so fasch ist es nicht. aber von vorn.
also erstmal zum praktikum. bin ja weder unglücklich noch undankbar darüber, aber das macht es nicht weniger langweilig. im gegenteil. der laden nennt sich communication-agentur und die machen veranstatungen für unternehmen wie weihnachtsfeiern und eröffnungen zum beispiel, dann sorgen die noch für die pressearbeit, wenn ein unternehmen z.b. ein neues produkt einführen will. das personal ist kurz erzählt: mein chef, sein chef, eine azubi und ich. und ich habe echt wenig zu tun. um neun in der früh ist antritt, mein chef kommt frühestens viertel nach, sein chef viertel vor zehn. die azubi kommt gegen zwanzig nach acht. wenn keiner da ist, der mir sagt, tu dies oder jenes, dann sitze ich da rum. so täglich zu erledigende aufgaben gibts da (noch) nicht für mich. und wenn die dann was sagen, dann verstehe ich nicht wovon die sprechen. warum sagen die mir nicht, daß ein fact sheet aus stichworten besteht und kein text ist? warum muß ich zwei tage a neun stunden nach etwas im internet suchen, was es nicht gibt? gestern hatte ich am morgen was auszudrucken, zwei sachen im interet zu suchen, die ich auch innerhalb von einigen minuten gefunden habe (aber nein, das muß es doch irgendwie abnders und billiger und so und so geben! suche weiter!) und dann war nichts zu tun. die chefs hatten einen außentermin und waren um zehn uhr weg. dann kamen die erst gegen sechzehn uhr dreißig wieder und dann gabs etwas bisschen zu tun bis kurz vor sieben. bisher ist es also sehr langweilig, ich sitze mir den hintern platt und verstehe nur bahnhof. zu den leuten von anderen abteilungen habe ich keinen kontakt; die sind zwar auf der gleichen etage und nur durch raumteiler bzw. regale getrennt, aber trotzdem. so wahnsinng kommunikativ ist das arbeitsklima da nicht wirklich. ja, also ich kam erst relativ spät weg und hatte daheim für zwanzig uhr ein paar gäste zu erwarten. letzte woche haben sich zwei meiner freunde, S. und M. als wir bei M. zu besuch waren, für gestern zu mir eingeladen und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. ich habe dann die anderen vier freunde auch noch eingeladen. eine hat noch abgesagt wegen krank. da es dann absehbar war, daß ich erst drei vor acht zu hause sein würde, habe ich die leute auf ne halbe stunde später telefoniert. kaum daheim habe ich dann den reis aufgesetzt und den fisch zum dünsten (meine freuden sagen: totkochen) in die pfanne gehauen, noch etwas aufgeräumt, und dies und das und dann kamen auch schon S. und M. Die haben dann das Ruder in der Küche übernommen und Pflaumen zum knabbern geschnitten und antipasti und chips, die sie mitgebracht haben in schüsseln gefüllt und auf teller geschüttet, das geschirr ins zimmer gebracht und die zweite und letzte ladung fisch filetiert, die erste hatte ich selbst massakriert. Außerdem hatten die noch aus dem Supermarkt Plastikschüsseln mit Schoko-mousse, vanille- und caramelsoße und rote Grütze mitgebracht. S ist quasi in der Küche groß geworden, die Eltern betreiben ein Restaurant und M. hat tausend Jahre gekellnert. Dann kam F. der Freund von S und hat eis mitgebrachtm da ich kein Brot hatte ist er eben runter zur Tanke. In der zwischenzeit kam auch schon Freundin T., die leider gegen halb elf schon wieder gegangen ist, da sie heute früh raus mußte zur Arbeit. Aber es war sehr schön, daß sie überhaupt den weg raus gemacht hat. Gegen viertel vor neun kamen dann auch D. und E. Die haben mir eine Fußwann geschenkt, da ich mehr als oft genug kalte füße habe. S und M haben mir einen Pullover geschenkt, der für meinen Geschmack zu grün und zu klein ist, nach Meinung aller anderen anwesenden, also ausgenommen meinerselbst, ist das wohl nicht der Fall. naja.... T. hat mir Socken und Schokolade geschenkt. Ich finde es herzallerliebst, daß die mir alle was mitgebracht haben, aber am schönsten war, daß wie ne schöne zeit hatten. der Abend war wirklich sehr sehr nett und unterhaltsam. wir haben über S/M- equipment und Rauminstallationen gesprochen, Hanf und die FDP und Mathenachhilfe, Unterwäsche übers Internet, Kotztüten für Models, Techniken der Bulimie..... es wurden drei Flaschen Wein und ein paar Bier vernichtet. Also fast eher wenig. E und D gingen kurz vor zwölf, die anderen ne stunde später. Auszuräumer war nicht mehr viel, denn das geschirr hatte ich nachdem die ersten beiden wegwaren in die obhut der spülmaschine gegeben.
Es war der erste Abend, an dem ich weder am abend selbst noch am vorangegangenen Tag nicht mit einer speziellen Freundin telefoniert habe. ich bin einfach nicht dazu gekommen und eigentlich dachte ich auch, gegen elf wäre feierabend. aber sie wußte ja, daß ich besuch haben würde und außerdem schien sie das telefonat auch sonst nicht vermisst zu haben. Habe ihr dann gegen zwei in der Nacht noch ne sms geschrieben. wir haben heute Mittag ne gute Stunde gesprochen. Heute Abend geht sie mit arbeitskollegen aus, trinken und dann disco. sie machte sich lange gedanken über ihr outfit, da sie außerhalb ihrer in dieser stadt angestammten szene overdressed wäre... aber sie sieht immer sehr lecker aus. wenn man das so formulieren will. ich habe ihr dann auch gesagt, daß ich etwas eifersüchtig bin, wenn sie mit anderen ist. das war ich noch nie bei wem, nicht wenn mutti sich mehr um das geschwister gekümmert hat, oder die beste freundin plötzlich ne andere beste freundin hatte. also ein neues gefühl für mich. und kein gutes und ich weiß auch nicht, wie ich damit umgehen soll. denn jedesmal, wenn sie mir von den kollgen und v.a. vom ausgehen mit denen erzählt, ist es wie ein stich ins herz. vor allem. weil ich weiß, daß sie nicht nur platonischen freundschaften mit den herren -nur männer, diese kollgen- offensteht. oder freunde von denen, und dann noch alkohol und ihr sie ein bis zweimal die woche überkommendes rasendes bedürfnis sich ordentlich durchf... zu lassen. wobei sie ihren anspuch an einen mann auf wenig, auf äußere kriterien herunterschrauben kann. sie hat mir versichert, daß sie mit kollegen nie ins bett gehen würde, denn mit denen muß sie ja noch arbeiten. ist ja nicht, daß ich ihr nicht glaube, aber sie sagte auch, daß wenn sie ES braucht, dann holt sie sich das. und das glaube ich ihr definitiv!!! es ist nicht leicht für mich. T. -sie weiß von der sagen wir mal Problemstellzng- hat gesasgt, daß es sei doch gut für mich wen so und auf diese art zu mögen. ich habe gesagt, daß ich es lieber nicht täte. denn es überflutet meine gedanken und gefühle; kann an nichts anderes denken (als an sie und irgendein er) und fühle mich zerrissen und hilflos und wettbewerbstechnisch außerhalb des rennens. ich denke, hoffe, die zeit macht es leichter, daß ich es mental und psychisch verdaue und damit umgehen kann. denn ich will sie behalten und schluß machen würde das gefühl, die gedanken doch nicht ändern?
... und sie? sie sagt, daß ein gewissen maß an eifersucht, so 3 auf einer sakla von 0 bis 10 recht gesund sei, daß es zeige, daß man gefühle für wen hat. und daß es ihr schmeichele, daß ich so für sie empfinde. doch sie selbst zu mir? ich glaube zu wissen, daß da kaum was ist. aber ich getraute mich nicht zu fragen, zumal sich für mich eigentlich nie wer interessiert, ich also keine "angebote" habe und es für mich keine gelegenheit, eifersucht zu begründen gibt und für sie somit keinen grund, mir zu schmeicheln.
wasnun - 20. Okt, 22:28
heute war der zweite tag meines praktkums. gestern schon war es etwas langweilig, etwas interessant, da neu und viel unspektakulär. ich war schon aufgeregt gestern. kaum zurecht, bisher jedenfalls. heute habe ich acht stunden im internet nach etwas gesucht, was gestern schon sech stunden lang nicht zu finden war wegen gibts nicht. Am ende kam der Vorgesetzte dann mit einer Aufgabe, was über etwas zu schreiben, von dem ich nicht weiß, was das ist, aber was solls, er hat dann schließlich was diktiert. das hat auch den vorteil, daß er nicht daran herumbasteln will. ach ja, in der abteilung bzw. in dem unternehmenszweig sind nur mein vorgesetzter, sein chef, der auch einer der zwei chefs von der ganzen firma ist, eine auszubildene im ersten jahr und ich. nun bin ich ganz schön müde. war ich gestern schon. würde am morgen am liebsten ausschlafen, wie gestern schon. aber das ist wohl nicht drin. zum glück kann mein wecker tote aufwecken, denn genau das tut er mit mir von nun an jeden morgen um kurz vor sechs. habe ich schon erwähnt, daß ich es nicht besonders ausstehen kann, vor acht uhr aus den federn zu müssen? aber ich denke, es ist besser als der ein-euro-job.
meine eine freundin, die eine, eben jene welche, hat heute geburtstag. habe ihr blumen schicken lassen, sie wohnt in einer anderen stadt vorübergehend. nur habe ich eine karte vergessen. wir habe heute dreimal gemailt und sie hat nichts von den blumen erwähnt, ich wußte ja nicht, ob die lieferung erfolgte. dann am abend haben wir telefoniert, sie meinte: soll ich mich bei dir für die blumen bedanken? ich sagte: ja. man, habe ich mich gefreut, daß es doch geklappt hat! und schön sollen die auch noch sein, und nicht so mickrig, ein ordentlicher strauß, irgendwelche blümchen in gelb-orange, rosen auch so, dann noch sonnenblumen und das übliche grün. passt zu ihren vorhängen. klang nicht schlecht, wie sie es beschrieben hat. ich weiß ja nicht, wie das grünzeug aussieht, habe den leuten vom laden nur gesagt, wohin es geht, auf eine exakte uhrzeit insistiert, was kein problem war, gesagt, wie viel ich investieren will und daß es geburtstagsblumen sein sollen. mann, hat mich das mädel auf die folter gespannt!
bis demnächst!
wasnun - 16. Okt, 20:37
den tag heute hätte ich auch überspringen können. leider ist das aufgrund des raum-zeit-kontinuums, das der liebe gott und mutter natur so festgelegt haben nicht möglich.
war gestern abend mit meiner so knapp erstbesten freudin bei der anderen knapp erstbesten freundin. trinken, essen, trinken, quatschen (über unsere psychomacken), trinken. war echt nett. war auch lange mal wieder fällig. ursprünglich war angedacht, daß wir noch ausgehen, tanzen auch abzappeln genannt, gehen könnten. aber den zweien war nicht danach. da kann man nichts machen. und allein, irgendwohin, wo ich noch nie war und (noch) keinen kenne, wollte ich dann auch nicht. also hatten wir einen netten abend unter uns. bis gegen drei in der früh. zum glück bin auch gut heim gekommen, nur auf die bahn, in die ich dann umsteigen mußte, mußte ich länger warten - zwölf minuten. war dann gegen vier zu hause. bin heute gegen kurz nach neun aufgestanden, habe noch ne weile zuvor im bett radio gehört. leider allein.
dann eben aufstehen, kaffeetrinken, ne mail schreiben, spazieren gehen, noch was unterwegs eingekauft. mann, tun mir die füße weh! das taten sie gestern abend - um nicht zu sagen heute früh- als ich heim kam auch schon etwas, aber es ist nicht wegegangen! und trotzdem bin ich vollidiot noch gut zwei stunden auf den dingern durch die stadt gelatscht! ich weiß, daß das nicht gesund ist, weder für die füße noch mental. aber ich neige dazu, mich meinem körper gegenüber ab und an zu kompromislos gegenüber zu verhalten. das sollte ich mir in eigenem interesse abgewöhnen.
na dann war ich noch ne halbe stunde zu hause, bin dann trotz krüppelfüßen noch in den buchladen zum lesen, was auch sehr schön war. sowohl das buch, das ich hoffentlich noch die woche zu ende lesen werde, als auch, daß ich nicht auf den füßen sein mußte, denn das ist man im sitzen selten. danach bin ich noch zu dem laden, wo ich neuelich mit dem barmann ein nettes gespräch - oder war es ein flirt?- hatte gefahren. er war auch da, und eine angestellte ebenfalls. nettes, sympathisches mädel, mitte ende zwanzig, verheiratet (nicht mit eben jenem welchen), und wir haben uns nett unterhalten. sie und der herr hatten einiges zu tun, denn sie erwarteten auf erfahrung beruhend, daß der laden noch voll werden würde, schließlich haben die da einen anständig großen bildschirm, auf dem fußball EM-Qualifikationsspiel angesagt war. nicht das deutschlandspiel allerdings, sondern ein anderes, da der herr eben keine deutschen wurzeln hat, und das team aus eben dem land hatte auch quali-spiel. es kamen neben einem älteren deutschen ehepaar auch (erstmal nur) zwei freunde von ihm. also, er war recht verwundert, mich zu sehen, da er dachte, ich hätte es neulich wohl nur daher gesagt, daß ich mal wieder vorbeischauen könnte. er hatte aber wegen der vorbereitungen für den abend kaum zeit, was beschäftigt. das mädel hinter der bar auch, aber einige worte haben wir schon gewechselt. er war diesmal allerdings wesentlich distanzierter als das letzte mal. vielleicht lag das daran, daß er zu tun hatte (was ich vermute), oder daran, daß die mitarbeiterin da war, oder vielleicht wollte er mich auch nicht wiedersehen, obwohl er am ende unseres ersten gesprächs gesagt hatte, daß er sich freuen würde. wie auch immer. ich weiß nur nicht, ob ich da noch mal auftauchen sollte. mache ich mich dann voll zum horst?
so, dann hätte ich heute noch ne verabredung mit einem freund gehabt, der sich meinen rechner mal näher ansehen wollte (danke an XXYYY) . aber er hat abgesgt, da er es heute terminlich nicht mehr anständig hinbekäme; wir haben uns dann auf morgen verständigt. ich hoffe nur, meinen füßen gehts dann besser. das tut bei jedem schritt weh. bin die woche nämlich in offensichtlich nicht-optimalen schuhen sehr viel gelaufen. die dinger brauchen ne pause - die füße, nicht die schuhe - falls ich mich dazu überwinden kann und nicht wieder versuche ohne rücksicht auf verluste etwas zum schaden meines körpers gegen sein wohlergehen durchzudrücken.
auf dem weg heim habe ich beim warten auf die bahn zwei mädels auf der anderen seite des bahnsteiges, wo ne bahn in eine andere richtug fährt, zwei mädels gesehen, wie sie sich von einander verabschiedet haben. in einer art und weise, wie es beste freundinne nicht tun - die waren offensichtlich mehr. hätten die sich nicht so verhalten, hätte ich es auch nicht gemerkt, denn so vom outfit her sahen die nicht sagen wir mal unhetero aus... die eine, die nicht mit der bahn in die andere richtung weg ist, ist mit mir in den selben wagon. wir waren schon vorher am bahnsteig beim warten ins gespräch gekommen, da wir beide ziemlich grinsen mußte, da die anzeige, wie lange man denn noch auf den zug warten müsse, nicht so ganz funktionierte, wie sie es hätte sollen. na jedenfalls haben wir uns im zug zehn nette minuten sehr gut unterhalten. habe sie gefragt, wo sie denn hinfährt, sie meinte, zu einer veranstaltung von ihrem studium. sie hat gesagt, sie habe grad den realabschluß gamcht und studiert nun was künstlerisches (ich weiß mehr, als ich hier schreiben will). habe sie gefragt, ob sie denn da wirklich hin müsse und nicht lieber fußball sehen wollte.sie nickte, sagte, sie möge keinen fußball und habe zum glück auch keinen blöden freund daheim, der sich biertrinkend und lautstark fussi-guckend vor der glotze produziere. das hätte ich auch nicht, sagte ich, ich würde auch ab und an mit einer freundin fußball sehen. sie: freundin? ich: weibliche person, mit der ich befreundet bin; mit sowem kann man auch fußball sehen. sie: hm, mit denen kann man auch andere sachen machen. ich: so eine freundin habe ich auch. sie grinst, ich mußte aussteigen. hätte sie gern mitgenommen.
und nun, wenig geschlafen, den tag über beschäftigt gewesen. bin müde, kann nicht schlafen, wünsche mir besagte freundin in die nähe. sie ist heute abend aber ausgegangen. soll sie doch. hab ihr viel spaß geünscht und es auch so gemeint. nur.... wen auch immer sie heute - na ihr wisst schon. werd ich etwa eifersüchtig auf meine alten tage? ich entdecke eine ganz neue seite an mir, die mir nicht gefällt, um nicht zu sage, sie mißfällt mir zutiefst. vielleicht spule ich mich auch fast wieder woran auf und es geht auch wieder vorbei ...
wasnun - 13. Okt, 21:48